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Tessas Mutter richtete sich im Liegestuhl auf, nahm die Sonnenbrille ab und strich mit dem Bügel sanft über den Rücken ihrer Tochter. „Er ist schon wieder da, Tessa."
Tessa knurrte unwillig und versuchte, die Hand ihrer Mutter abzuschütteln. Sie lag bäuchlings auf einem Handtuch im Sand. Das Buch, das sie las, fand sie nicht besonders spannend, aber sie mußte es für den Deutschkurs lesen. Eigentlich haßte sie es, Schulsachen mit in die Ferien zu nehmen, aber in der Elften machten das inzwischen alle. Dieser verdammte Leistungsdruck.
„Wer?" fragte Tessa, ohne aufzusehen.
„Der von gestern. Du weißt schon, der mit der verrückten Badehose."
„Interessiert mich nicht." Tessa hob die Füße an, und prompt rieselte der feine Sand auf ihren Rücken. „O Mann", fluchte sie. „Der blöde Sand."
„Als wir noch in Deutschland waren, hast du von dem blöden Sand geträumt", sagte ihre Mutter seelenruhig. „Alles kann man nicht haben, Baby. Entweder Sand und Meer und Sonne oder die grauen Tage von Flensburg."
„Mami, kann ich vielleicht in Ruhe weiterlesen? Wieso
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