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Vorwort zu einer Jubiläumsausgabe dieses Buches
Diese Jubiläumsausgabe eines frühen Werks bereitet mir ein besonderes Vergnügen. Keiner meiner Romane hatte einen so wenig Erfolg versprechenden Start wie City Boy. Damals hatte ich nicht den geringsten Grund zu glauben, daß das Buch mehr als zwei Monate überleben würde, geschweige denn drei Jahrzehnte und mehr.
Erst ein Jahr vorher hatte ich mit einem geräuschvollen Kopfsprung die literarische amerikanische Untergrund-Szene aufgestört. Mein erster Roman «Aurora Dawn», ein kurzes, drolliges Radio-Erzeugnis, hatte die Phantasie eines Verlegers angeregt. Er warf es mit ekstatischen Werbesprüchen auf den Markt. Dem Newton-schen dritten Gesetz gehorchend reagierten die Kritiker ebenso explosiv. All das verwirrte mich. Als Marine-Reserve-Offizier hatte ich «Aurora Dawn» während des Kriegs im Pazifik geschrieben, um mir langweilige Stunden auf See zu vertreiben. Vorher hatte ich nur eine Kurzgeschichte in einem Magazin veröffentlicht. Vor dem Krieg schrieb ich für meinen Unterhalt für den großen Radio-Komödianten Fred Allen. Ich wußte zu wenig über die literarische Welt, um mich der übertriebenen Reklame zu widersetzen, ich erwartete auch keinen Gegenangriff. Es war eben ein Debüt. Als der Sturm sich gelegt hatte, hielt ich eine Buch-des-Monats-Ausgabe meines ersten Romans in Händen. Der Verkauf war bescheiden. Der literarische Ruf zerstob, ehe er gefestigt war. Junge Autoren, die ihre Neuerscheinungen auf so übertriebene und falsche Weise als Meisterwerke anpreisen, mögen über diese wahre Geschichte nachdenken.
Aber ich war nun einmal da, ein professioneller Romancier. Ich schrieb City Boy, eine Aufgabe, die mir viel Freude machte. Wenn ich noch heute meine Lieblingsfigur nennen sollte, so würde ich auf diesen dicken, kleinen Helden Herbie Bookbinder hinweisen. Mein