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VORWORT
Córdoba ist eine tausenjährige Stadt deren Geschichte und bekannte Söhne ihr einen vorrangigen Platz in der Welt einräumen, wie der engliche Schriftsteller Toynbee sagt als er sie zu den zwanzig bedeutendsten Städten der neuen und alten weit zählt.
Der allgemeine Anblick der Stadt ist jedoch streng und nüchtern, ihr fehlt dieser leuchtende Hintergrund so vieler grosser Städte. Vielleicht fehlt er ihr deshalb weil —wie Ortega y Gasset gesagt hat— sie mit einem Rosenstock verglichen werden kann, dessen Wurzeln nach oben und dessen Blüten in der Erde stehen.
Seit tausenden von Jahren war Córdoba die Wiege von Kulturen, vielleicht wegen ihrer geographischen Lage am Ufer eines belebenden Flusses, des Betis oder Guadalquivir, und wegen des Kontaktes zwischen zwei Landschaften, dem Gebirge und der Ebene, die ihr alle nur möglichen natürlichen Bedingungen mitgegeben haben.
In der Frühgeschichte gehen die Funde bis auf das sogenannte Chelles Zeitalter zurück. Funde aus dieser Zeit erscheinen auf den Hügeln zu r beiden Seiten des Flusses, besonders auf dem südlichen und die Funde
gehen ohne Unterbrechung bis in die Vorgeschichte zurück.
In dem Bronzezeitalter ist Córdoba auf Grund der Nähe der Kupfer, Blei und Eisenvorkommen der natürliche Ausgangspunkt dieser Metalle auf dem Flussweg in andere Gebiete. In der langen Epoche der Bronzezeit und vor allem der Eisenzeit ist Córdoba so etwas wie die politische Hauptstadt des gesamten Südens Spaniens. In Córdoba fanden zu jener Zeit die Versammlungen und Zusammenkünfte der Vorsitzenden aller Stämme und aller Gegenden statt und zusammen mit Cádiz, dem Handelshafen, bildete die Stadt die Hegemonie im Süden der Halbinsel und hob sich unter den 200 Städten des grossen Tartarenreiches hervor.
Die erste geschichtliche Erwähnung stammt aus der Zeit der Karthager als die Bewohner Cordobas Hanibal auf seinem Marsch gegen Rom begleiteten. Im Jahre 206 wird die Stadt von den*Römern erobert. Es ist die grosse iberische Epoche von der zahlreiche archäologische Funde bestehen. Etwa 30 Jahre später erbaut der Prätor Claudio Marcelo die Stadt im römischen Stil mit grossen Monumenten und Mauern und er macht sie Hauptstadt Südspaniens. Die grossen Kämpfe des Viriato, Sertorio und der Pompeyos gegen Julius Cäsar haben Córdoba zum wichtigsten Schaplatz.
Das bedeutende kulturelle Leben Cordobas ist auf die grichischen Schulen zurückzuführen, die in der Mitte des ersten Jahrtausends vor Christi gegründet wurden. Als die Römer die Stadt zur Kolonie des Vaterlands erklären und Agripar zum Protektor ernennen entstehen enge Bindungen zwischen Patriarchenfamilien Roms und Cordobas. Der Name der Senecas ist klarer keltischer Herkunft.
Im Silberzeitalter Foms gehen zahlreiche Poeten Cordobas nach Roms,