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Vorwort
Meist fasziniert, oft aber auch abgestoßen und gelangweilt, nehmen Kinder wahr, was durch das Fernsehen zu ihnen kommt. Es prägt ihre Vorbilder und Feindbilder, weckt Gefühle und Anschauungen. Nicht selten treten dabei allerdings die Trugbilder des Fernsehens an die Stelle erlebter Wirklichkeit. Dennoch zeigen gerade die kleinen Geschichten und Zeichnungen, die in diesem Büchlein zusammengetragen wurden, daß Kinder zum Fernsehen mehr kritische Distanz haben, als besorgte Eltern ihnen zutrauen. Oft haben sie sogar mehr Abstand und Realitätssinn als manche Erwachsene, die den Gefahren erliegen, abhängig und stumpf geworden sind. Am liebsten haben es Kinder offenbar, wenn der Fernseher zum Familienmitglied wird, wenn alle — knabbernd und kauend — zuschauen und zuhören, wie früher dem Geschichtenerzähler oder der Märchentante. Doch schon der übliche Familienstreit um das richtige Programm läßt Kinder ahnen, wie brüchig dieses Idyll ist, daß nämlich gemeinsames Glotzen eigene Aktivitäten, das Gespräch und das Erlebnis, nicht ersetzen kann.
Mein herzlicher Dank gilt den Jungen und Mädchen, die mit viel Geduld und Fleiß gemalt und getextet haben. Alle haben versucht, deudich zu schreiben. Manchmal sind Geschwister oder Freunde für sie eingesprungen. Mein besonderer Dank gilt nicht zuletzt meinem Hersteller Herbert Bosbach, der durch seinen unermüdlichen Einsatz zum Gelingen der Reihe beigetragen hat.
Monika Zabeck