Bővebb ismertető
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Damals
Ubiquandus fragt:
Wo und wann ist das passiert?
Das Ereignis und sein unglücklicher Held sind Generationen von - meist jugendlichen - Lesern durch einen lange Zeit für unverwüstlich geltenden Roman im Gedächtnis, dessen Verfasser zugleich der fleißige Geschichtsschreiber jener überaus wirren Zeiten gewesen ist. Indem er das Geschick eines relativ kleinen, für einige Jahrzehnte freilich erfolgreichen Volkes breit und poetisch überhöhend nacherzählte, rückte er auch das Geschehnis, das wir hier meinen, 'in einen so hohen »Bekanntheitsgrad«, daß man hierzulande länger glauben konnte, es sei ein welthistorisches Faktum, was eigentlich doch nur das Ende eines relativ bedeutungslosen Intermezzos war.
Ein zeitweiliges Machtvakuum nutzend, hatte sich das kleine Volk, das in dem von ihm eroberten traditionsreichen Land eigentlich bereits geschlagen war, unter einem noch jungen, ebenso tatkräftigen wie umsichtig milden König erneut gesammelt und - da der ferne Kaiser nur geringe Militärkontingente schickte - weite Landstriche sowie selbst die berühmte Hauptstadt wieder besetzen können. Die nicht lange zurückliegende Ära des größten Königs dieses Volkes, der das vielgeschundene Land befriedet hatte, schien wiederzukehren.
Doch der Kaiser ruhte nicht und entsandte nun stärkere Streitkräfte unter dem Kommando eines für die Kriegsgeschichte recht aparten Feldherrn, der nämlich kein ganzer Mann, wohl aber ein sehr kluger und gewandter Heerführer war. Von Nordosten her drang er in das seinem Herrscher zeitweilig entfremdete Land ein, er führte sein Heer, die gegnerischen Straßenbarrieren umgehend, in der diffusen Küstenregion voran und stellte den so strahlend erfolgreichen König in einer Kernregion des Landes zur Schlacht. Die Reiterei des Königs »verlor schon beim Ansprengen durch das Kreuzgewirr der Pfeile viele Leute und Pferde, so daß sie beim Zusammenstoß mit dem feindlichen Fußvolk blutig abgewiesen und in solcher Auflösung zurückgeworfen wurde, daß sie auf der Flucht ihr eigenes Fußvolk niederritt«. Es gab kein Halten mehr. Auch der König wurde von der Auflösung seines Heeres zur Flucht gezwungen und bei Nacht tödlich verwundet. Sein tapferes Volk war, trotz eines noch folgenden verzweifelten Aufbäumens, endgültig geschlagen und trat fast spurenlos von der Bühne der Historie ab.
Wo und wann ist das passiert?
Die Auflösung des Rätsels finden Sie auf Seite 366.