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Vorwort
Nimm Angst, nimm Fantasie, nimm Sünde, und mache eine Geschichte daraus
Die meisten Autoren von Horrorgeschichten halten sich an das Rezept von Edgar Allan Poe, aber es sind wohl die Amerikaner, die mit den Zutaten am geschicktesten umgehen.
So etwa Charles L. Grant, der für seine Story >Erinnerungen an Annie< das Erlebnis eines Winters in Neuengland auf makabre Weise verarbeitet hat. Der Autor, einer der Großen im Horror-Genre, wirkt still, ernst und gelehrt, er lebt in Newton, New Jersey. Den Lesern der Heyne-Reihe >Die Unheim-hchen Bücher< ist er durch seinen Bestseller >Die Schwingen des Todes< bekannt.
Ein junger Autor ist John S. Mc Farland aus St. Louis. In seinem Arbeitszimmer sorgen vier Totenschädel und ein Schimpansenskelett für Gemütlichkeit. Von besonderer Art ist Rod Serlings Weihnachtsgeschichte, ein Klassiker des Genre. Der Autor war Begründer des Magazins >The Twilight Zone<, aus dem für diesen Band die besten Geschichten ausgewählt wurden. >The Twilight Zone< gilt als Wiege der amerikanischen Horror-Literatur. In dem gleichnamigen Fernsehprogramm, das sich ebenfalls in den USA großer Beliebtheit erfreut, geht es allerdings nicht ganz so blutig zu wie auf dem Papier.
Aus einer Mischung von Horror und Erotik hat Melissa Mia Hall ihre Geschichte >Andrews Garten< gebraut, wobei die Leser entscheiden mögen, ob sie giftig oder bekömmhch ist. Chet Williamson hat schon recht viele Geschichten in >The Twilight Zone< veröffentlicht, >Laren und Penaten< aber ist nach meiner Meinung die hintergründigste. Wilhamson schreibt ferner für den >Playboy< und die >New Yorker<. Der Autor, Schnurrbart, Pfeife, lebt zurückgezogen in Elizabeth-town, Pennsylvania. Jack C. Haldemann II, schlank, dunkel, Vollbart, versteht es meisterhaft, das Abgründige im Alltag