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PROLOG EDDIEEddie Black ließ sich nichts gefallen. Er war ein kräftiger Mann, ein Dockarbeiter, der zwanzig Jahre damit zugebracht hatte, Kisten von der Größe eines Volkswagens hochzuwinden, wobei er Ketten, dick wie Telefonmasten, einziehen mußte. Unter einer heißen Mittagssonne hatte er den fauligen Gestank des Flusses in der Nase, und innerlich kochte er vor Wut. Mit dem Bewußtsein, ein hundsgemeiner Bursche zu sein, konnte Eddie leben. Die Tatsache, daß seine Vorgesetzten ihn außerdem für verrückt hielten, scherte Eddie noch weniger. Alles, was er in diesem Augenblick wollte, war, Robert G. Durant die Seele aus dem Leib zu prügeln, und Mr. Durant war auf dem Weg zu Eddie.Eddie lehnte lässig gegen seinen Wagen, einen brandneuen Dodge, und machte sich keine großen Sorgen. Der Wagen stand in einer großen, leeren Lagerhalle am Pier beim Fluß. Schwache Glühbirnen brannten in dem fruchtlosen Bemühen, die Finsternis zu durchdringen. In den Winkeln des Gebäudes zuckten Schatten, während leere, langsam verrottende Kisten stumm Wache hielten. Regelmäßig flackerte das orangefarbene Leuchten glimmender Zigaretten in den dunkelsten Ecken des Lagerhauses auf. Eddie nickte, wie um sich selbst zu bestätigen. Mal abwarten und sehen, was dreizehn starke Dockarbeiter schafften. Durant erwartete die Überraschung seines Lebens.Irgend etwas im Dodge stieß kurze elektronische Signale aus. Eddie beugte sich über den Fahrersitz und klaubte ein drahtloses Telefon aus seiner Halterung am Armaturenbrett. In den Jahren, seit denen er in Rente war, hatte er feststellen können, daß er recht wohlhabend geworden war, zumindest für die Verhältnisse eines Dockarbeiters. Genau in diesem Gebäude hatte er als junger Mann geschuftet, geschwitzt und geflucht. Zu der Zeit, als er fünfzig wurde, dem in diesem Gewerbe üblichen Rentenalter, verfügte er über einen Notgroschen, der es ihm erlaubte, die Anzahlung für dieses Grundstück am Wasser sowie für die Gebäude, die sich jeweils fünfzig Meter beiderseits