Bővebb ismertető
Zu diesem Buch In Mitteleuropa hat unser Versäumnis, die Natur zu
erhalten und ihre Kreaturen zu schützen, zur Verarmung unseres Daseins geführt. Längst müssen wir ge-gen Gefahren ankämpfen, die uns selber drohen. Ange-sichts der teilweise katastrophalen Zustände und der dringenden Notwendigkeit von mehr Umweltschutz Hest sich der Werbeslogan eines bekannten Chemiekonzerns wie blanker Hohn: „Die Welt wird schöner mit jedem Tag!"
Viele Menschen in den Ballungszentren können sich kaum vorstellen, daß in den Grenzen mancher Staaten siebzig Prozent der Landfläche nahezu unbesiedelt und wirtschaftlich kaum genutzt sind, werden doch bei uns auch die natürlichen Reste tierischen und pflanzlichen Lebens von neuen Asphaltbändern und Betonburgen bedrängt. Kanada zum Beispiel ist ein Land, in dem die Wildnis noch eine Chance hat. Weite Gebiete sind dort wie eh und je Lebensräume für Bären, Bisons, Wapitis, Wölfe, Biber und andere Tiere. Auch die Vereinigten Staaten waren weitsichtig genug, manche ihrer großartigen Naturlandschaften vor dem menschlichen Zugriff zu bewahren. Erscheint die Nationalpark-Politik im reichen Nordamerika angesichts der Versäumnisse hierzulande nur als vernünftig, so sind die Anstrengungen einiger asiatischer, afrikanischer und südamerikanischer Länder der Dritten Welt wirklich beispielhaft. So läßt sich Tansania zum Beispiel die Erhaltung der Naturreservate mehr kosten, als manche Industriestaaten für denselben Zweck ausgeben.
Vom Naturschutz in allen fünf Erdteilen berichtet dieses Buch. Und so muß auch vom World Wildlife Fund (WWF) die Rede sein. Im Zeichen des attraktiven Bären mit dem Maskengesicht, des Großen Pandas, wurde der Fonds im Jahre 1961 gegründet. Der Name ist zugleich Programm: „World" steht für das weltumspannende Arbeitsfeld. „Wildlife" umfaßt alle Erscheinungsformen der Natur. Und „Fund" deutet auf den Nervus rerum, auf das Geld, ohne das in unserer Welt nichts läuft. Die privaten und staatlichen Anstrengungen, die nationalen und übernationalen Bemühungen zur Erhaltung der ursprünglichen Natur zusammenzufassen und finanziell zu unterstützen, ist eines seiner Ziele. Der Worid Wildlife Fund mit seinem Generalse; kretariat in der Schweizer Stadt Gland stützt sich dabei auf viele nationale Förderungsgesellschaften, die durch Sammelfeldzüge und Werbung mithelfen, für konkrete,