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Der junge Spode war kein Snob; dazu war er zu gescheit, zu durch und durch anständig. Er war kein Snob; aber er fühlte sich doch sehr erfreut bei dem Gedanken, daß er ganz intim, nur zu zweit, mit Lord Badgery zu Abend essen werde. Es war ganz entschieden ein Ereignis in seinem Leben, ein Schritt vorwärts, so fühlte er, zu jenem endgültigen Erfolg, dem gesellschaftlichen, materiellen, literarischen, den zu erringen seine feste Absicht gewesen war, als er nach London kam. Die Eroberung und Gefangennahme Badgerys war eine fast unerläßliche strategische Maßregel auf diesem Feldzug.
Edmund, siebenundvierzigster Baron Badgery, war ein direkter Nachkomme jenes Edmunds mit dem Beinamen Le Blayreau und einem Dachs im Wappen, der im Gefolge Wilhelms des Eroberers auf englischem Boden landete. Von Wilhelm dem Roten baronisiert, waren die Badgery eine der wenigen altadeligen Familien, welche die Rosenkriege und alle die andern Wechselfälle der englischen Geschichte überdauert hatten. Sie waren ein vernünftiges, zeugungsfreudiges Geschlecht. Kein Badgery hatte je in irgendeinem Krieg gekämpft. Kein Badgery hatte sich je in irgendeine Art von Politik eingelassen. Sie waren es zufrieden gewesen, zu leben und sich ruhig fortzupflanzen, in einem riesigen, von einem dreifachen Graben umgebenen, zinnenbekrönten normannischen Schloß, aus dem sie nur ausritten, um nach ihren Län-dereien zu sehen und die fälligen Pachten einzutreiben. Im achtzehnten Jahrhundert, als das Leben verhältnismäßig sicher geworden war, begannen sich die Badgery in die zivilisierte Gesellschaft hinauszuwagen. Aus bäuerischen Landjunkern erblühten sie zu Grandseigneurs, Gönnern der Künste,