Bővebb ismertető
Überblick
Dynamische Entwicklung
Das Kreditgewerbe gehörte in den letzten Jahrzehnten zu den dynamischsten Wirtschaftszweigen in der Bundesrepublik Deutschland.
Der Anteil der Kreditinstitute an der Brut- • towertschöpfung aller Wirtschaftsbereiche ist von 1,8 % im Jahre 1960 über 2,6 % 1970 auf 3,6 % im Jahre 1980 gestiegen und bewegt sich seitdem deutlich über 4%. Gemessen am Bruttosozialprodukt wuchsen Kredit- und Geschäftsvolumen des Bankensystems seit 1960 doppelt so schnell wie die gesamtwirtschaftliche Leistung. Während sich die Zahl der Beschäftigten im Kreditgewerbe in den letzten 25 Jahren mehr als verdoppelte, hat sie in der gesamten Wirtschaft nur leicht zugenommen.
Das Bankwesen in der Bundesrepublik Deutschland hat - im Vergleich zu anderen industrialisierten Ländern - einen besonderen Charakter. Zwar unterscheiden sich die Kreditinstitute in ihrer Geschäftsstruktur, Organisation, Rechtsform und Betriebsgröße zum Teil erheblich vonein-
ander. Doch die Geschäftsbanken - unabhängig davon, ob sie private, genossenschaftliche oder öffentlich-rechtliche Institute sind - betreiben alle denkbaren banküblichen Geschäfte unter einem Dach.
Universalbanken überwiegen
Die privaten Banken, die Genossenschaftsinstitute und die öffentlich-rechtlichen Sparkassen setzen zwar die geschäftspolitischen Schwerpunkte unterschiedlich, eine Arbeitsteilung besteht jedoch nicht.
Die Geschäftsbanken lassen sich in drei große Gruppen gliedern:
• die privaten Geschäftsbanken (Kreditbanken) mit einem Anteil am gesamten Geschäftsvolumen aller Geschäftsbanken (Ende 1988) von 30%;
• die öffentlich-rechtlichen Kreditinstitute (Sparkassen und Girozentralen) mit einem Anteil von fast 50%;
• die genossenschaftlichen Kreditinstitute (Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie deren Zentralbanken) mit etwas über 20%igem Anteil.
Die Geschäftsbanken sind als Universalbanken kontinentaleuropäischen Typs