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Das Bonner Kernwaffenkartell [antikvár]

 
Am 25. September 1968 wurden der Weltöffentlichkeit auf einer Presse- konferenz des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten der DDR zwei Gutachten, - zur Frage des völkerrechtlichen Verbots jeder Verfügungsgewalt über Kernwaffen und - über die Schaffung von Voraussetzungen zur Produktion von Kern- waffen in der westdeutschen Bundesrepublik, unterbreitet. Diese Gutachten tragen die Unterschriften namhafter Wissenschaftler der DDR, der Völkerrechtler Prof. Dr. Rudolf Arzinger Prof. Dr. Herbert Kröger Prof. Dr. Walter...
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Am 25. September 1968 wurden der Weltöffentlichkeit auf einer Presse- konferenz des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten der DDR zwei Gutachten, - zur Frage des völkerrechtlichen Verbots jeder Verfügungsgewalt über Kernwaffen und - über die Schaffung von Voraussetzungen zur Produktion von Kern- waffen in der westdeutschen Bundesrepublik, unterbreitet. Diese Gutachten tragen die Unterschriften namhafter Wissenschaftler der DDR, der Völkerrechtler Prof. Dr. Rudolf Arzinger Prof. Dr. Herbert Kröger Prof. Dr. Walter Poeggel Prof. Dr. Peter Alfons Steiniger Prof. Dr. Harry Wünsche der Naturwissenschaftler Prof. Dr. Max Steenbeck Prof. Dr. Klaus Fuchs Prof. Dr. Justus Mühlenpfordt Prof. Dr. Karl Rambusch Prof. Dr. Karl F. Alexander. Ausgehend von den grundlegenden Aussagen und Schlußfolgerungen der zitierten Gutachten, enthält die vorliegende Dokumentation ein umfangreiches Faktenmaterial, Dokumente, biographische Angaben und Beweise über die Ursachen und Hintergründe sowie den tatsäch- lichen Stand der verdeckten Vorbereitungen der Bonner Regierung zur Eigenproduktion von Kernwaffen. Die Dokumentation will dazu beitragen, den Schleier des Geheimnisses zu zerreißen, hinter dem die aggressivsten Kreise des westdeutschen Monopolkapitals ihre Kriegsvorbereitungen zu verbergen suchen. Das Potsdamer Abkommen von 1945 verpflichtet das deutsche Volk und die vier Großmächte zu verhindern, daß von deutschem Boden jemals wieder ein Krieg ausgehen kann. Die Deutsche Demokratische Republik als sozialistischer Staat deutscher Nation handelte in Uber- einstimmung mit dieser Verpflichtung, als sie im Juli 1968 den Kern- waffensperrvertrag unterzeichnete und die westdeutsche Bundesrepu- blik aufforderte, durch einen gleichen Schritt die Abrüstung und Si- cherheit in Europa zu fördern. Mit dieser Dokumentation wenden wir uns an die deutsche und in- ternationale Öffentlichkeit mit dem Appell, alles zu tun, damit nicht noch einmal die physische Existenz zahlreicher Staaten und Völker Europas und hierbei vor allem das Leben der westdeutschen Bevölke- rung selbst durch eine Neuauflage expansionistischer Großmachtpoli- tik des deutschen Imperialismus gefährdet wird. Voraussetzung dazu ist in erster Linie die Unterzeichnung des Vertrages über die Nicht- weiterverbreitung von Kernwaffen durch die Regierung der west- deutschen Bundesrepublik - ohne alle Vorbehalte und Vorbedingun-

Termékadatok

Cím: Das Bonner Kernwaffenkartell [antikvár]
Kiadó: Staatsverlag der Deutschen Demokratischen Republik
Kötés: Tűzött kötés
Méret: 200 mm x 280 mm
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