Bővebb ismertető
Das Médium für die LuftfahrtDie Lufthülle, die Atmosphare der Erde, ist ein physikalisches Gemisch aus verschie-denen Gasen. Trockene Luft setzt sich bis in etwa 60 km Höhe zusammen aus-Sauerstoff20,93 Volumen-%-Stickstoff78,10 Volumen-%-Argon0,93 Volumen-%-Kohlendioxid0,03 Volumen-%-Wasserstoff, Neon, Hélium,Krypton und Xenon 0,01 Volumen-% Man unterteilt die Lufthülle in die untere und die obere Atmosphare (Bild 1). Die untere Atmosphare wird ihrerseits in die Troposphare und die Stratosphare untergMedert. Die Troposphare reicht bis etwa 8 km Höhe über den Polen und etwa 16 km über dem Aquator; die unterschied-liche Dicke dieser Atmospharenschicht ergibt sich aus der Zentrifugalkraft infolge der Erdrotation. Die Stratosphare schlieBt an die Troposphare an und endet bei etwa 55 km Höhe über der Erdoberflache. In der Troposphare kondensiert Wasser-dampf, bilden sich Wolken und verlagern sich machtige Luftmassen in vertikaler (thermische Strömungen) und in horizon-taler (Strahlströme) Richtung. Die Troposphare ist die Wetterzone unseres Planeten. Die Stratosphare ist eine Zone ohneWolkenbildung, ohne vertikale Luftbewe-gung und mit einer nahezu konstanten Temperatur von durchschnittlich 55 °C bis in 35 km Höhe; dann steigt die Temperatur bis auf 0°C in etwa 50 km Höhe und sinkt von da an wieder. Die Aufheizung der oberen Stratosphare ist auf starke Aus-brüche ultravioletter Sonnenstrahlung zu-rückzuführen und kann die jeweilige GroBwetterlage verandern. Die obere (oder hohe) Atmosphare wird durch niedrige Drücke und geringe Dichte, durch Zerfall der Luftmoleküle (Dissoziation) und durch lonisierung der Luftpartikel (Bildung von Plasma aus lonen und Elektronén) gekennzeichnet. Sie ist für die Luftfahrt bis heute wenig von Bedeutung und soll darum hier auch nicht weiter interessieren,Luftdichte und Luftdruck nehmen mit der Höhe ab. Wegen der Turbulenz (Verwirbe-lung) in der Troposphare geht diese Ab-nahme ungleichmaBig vor sich, wobei die Schwankungen von der Jahreszeit und dem Breitengrad abhangen. Dieser Umstand bereitet bei der Berechnung und dem Vergleich der Flugeigenschaften von Flug-zeugen groBe Schwierigkeiten, weil die Luftdichte und (bei hohen Fluggeschwindig-keiten) die Lufttemperatur die Flugeigenschaften betrachtlich zu beeinflussen ver-