Bővebb ismertető
VORWORT Die Bretter, die die Welt bedeuten" sind in der Tat so weltumfassend und lassen so viele einzelne sich widersprechende Meinungen und Formen zu, die alle gleichermaBen ilire Berechtigung zu habén scheinen, daB es schwer und kaum möglich ist, alle im Rahmen eines Buches zu erfassen. Ist es schon besonders schwierig, den umfangreichen und vielgliedrigen StofF zu ordnen und einigermaBen übersichtlicli darzustellen, so ist es fast unmöglich, das Thema wirklich erschöpfend zu behandeln. Dem einen wird nebensáchlich erscheinen, was dem anderen Hauptanliegen ist, und der eine sieht Dinge und Tendenzen, die dem anderen im gleichen Werk verschlossen bleiben. Wieviel Bedeutsames, im einzelnen Richtiges und dennoch sich Widersprechendes man über dies allumfassende Thema Theater" sagen kann, ohne sich auch nur im GroBen zu verstehen, zeigte das Darmstadter Gesprach vom April 1955, zu welchem sich die bedeutendsten Fachleute aus Európa versammelt hatten. Dort wurde mir klar, daB mein Buch zwar manchen Widerspruch herausfordern werde, aber auch zur Klárung mancher MiBverstandnisse beitragen kann. Wenn dies gelingt und darüber hinaus Anregungen gegeben werden können, ist sein Zweck schon weitgehend erfullt. Grundlage für diese Arbeit bildeten neben meinen Studien in der Bühnenbildnerklasse von Professor Dr. Dr. Preetorius eigene Arbeiten und Erfahrungen auf dem Gebiete des Theaterbaues und Bühnenbildes, die ich zum Teil rein theoretisch, zum Teil praktisch an groBen und kleinen Bühnen machen konnte. Eine groBe Schwierigkeit bereitete die Auswahl von wenigen hundert Bildern aus den über 2000 Arbeiten, die mir von den Theatern des In- und Auslandes eingesandt wurden; denn einerseits soll das Buch einen Querschnitt durch das Gesamtschaffen zeigen, andererseits sollten nur die besten und interessantesten Beispiele zu Worte kommen, wobei aber wiederuni die Frage der Reproduktionsfáhigkeit eine maBgebende Rolle spielte. Herrn Verleger Kari Baur darf ich an dieser Stelle für sein Vertrauen und sein wagemutiges Ja zu meinen Buchplanen, sowie den Mitarbeitern des Verlages Callwey für ihre laufende wohlwollende Hilfe und Förderung herzlich danken. Weiter möchte ich meinen Dank aussprechen Herrn Dr. Günter Schöne, dem Leiter des Münchner Theatermuseums, der mir in groBzügiger Weise Buch- und Bildmaterial aus Bibliothek und Sammlungen zur Verfügung stellte, Herrn Professor Dr. Dr. Emil Preetorius für sein herzliches Geleitwort, Herrn Ottó Reigbert, dem langjahrigen Bühnenbildner und Freund Falckenbergs, für seine selbstlose Mithilfe und dieDurchsicht des Manuskripts, Herrn Regierungsbaumeister Georg Friedrich Heiss für seine wertvollen Anregungen und die entgegenkommende Hilfe bei der Auswahl der Bilder, meiner Schwester, Frau Studienrat Else Schuberth, für ihre aufopfernde Mitwirkung, Herrn Professor Ludwig Kainer, Paris, für seine freundliche Hilfe bei der Beschaffung von Abbildungsmaterial aus Frankreich, sowie allén Kolleginnen und Kollegen im In- und Ausland, die in liebenswürdiger Weise ihre Arbeiten zur Verfügung gestellt und damit zum Gelingen des Werkes beitrugen. Dr. Ottmar Schuberth 11