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Miss Vesper Holly hat wenig übrig für schwachen Tee und Brote mit Brunnenkresse. Sie meidet jene gepflegten Anlässe, zu denen steife Kragen und weiße Handschuhe getragen werden. Hingegen genügt das geringste Anzeichen von etwas Außergewöhnlichem, und das Interesse des lieben Kindes ist geweckt.
«Wenn euch eine Großherzogin zum diamantenen Regierungsjubiläum bittet», sagte Vesper, «ist das keine Einladung zu einer Teeparty. Professor Brinton Garret und Gemahlin werden aufs herzlichste zur Teilnahme gebeten. Brinnie, das ist praktisch ein königlicher Befehl.»
Wir saßen an jenem Herbsttag des Jahres 1873 in Vespers Landhaus in Strafford beim Frühstück. Die Einladung, die Vespers Neugierde erregt hatte, war soeben mit der Post gekommen und an Mary und mich gerichtet.
«Ihre Durchlaucht Maria-Sophia von Drachenberg.» Vesper betrachtete das gezackte Büttenpapier. «Seid ihr mit ihr befreundet?»
«Du Heber Himmel, nein, Kind», sagte Mary. «Wir haben sie nie gesehen. Diese Einladung ist reine Formsache, eine höfliche Geste. Unsere Zusage wird nicht erwartet.»