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Lássig Iiel3 Dániel den rostroten Basketball zwischen seinen Beinen hin und her tanzen. Er checkte das Spielfeld. Das monotone Plopp-Plopp der aufprallenden Gummikugel hallte dumpf von der Vorderfront der Schule wider, die nur einen Ballwurf vom Platz entfernt lag. NOT IN MY HOUSE! prangte weithin lesbar in roter Sprühfarbe an dem grauen Mauerwerk. Eine Parole, über dérén Sinn Schüler und Lehrer immer noch allmorgendlich schulterzuckend nachsannen. Dániel hatte sie ihnen erkláren können. Oder besser: Er war gerade dabei. Ohne Worte. Nur mit seinen Armen und Beinen. NOT IN MY HOUSE - für den Gegner nichts zu holen! Auch an diesem Nachmittag schien das Motto der Streetball-Champs wieder einmal seine Gültigkeit zu behalten. ^ Kurz vor der Freiwurf-Linie verharrte Dániel für Sekun- ^ } den. Seine Augen hakten sich an dem Korb fest, dessen Schatten aus exakt drei Metern und fünf Zentimetern Höhe auf den asphaltierten Sportplatz fiel. Daniels Blick warf, noch bevor seine Arme es tatén. Geschmeidig hob er den Ball über den Kopf, seine rechte Schulter zuckte nach vorne wie ein Raubtier, das seine Beute anfállt. Die Kugel verlieB seine Hand, beschrieb in der Luft einen Bogén und landete einen Augenblick spater in dem metallenen Ring. Unter der Wucht der Pille1 bauschte sich das Netz zusammen. Nur kurz hielt es den Ball fest, dann gab es ihn frei, und er fiel nach untén. Prallte ins Aus.