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Die Espressomaschine hinter meinem Rücken zischte wie eine zornige Schlange. Das Geräusch klang unheimlich, um nicht zu sagen drohend in meinen Ohren, und ich dachte bei mir, daß fast alle unsere neuzeitlichen technischen Errungenschaften das gleiche Gefühl erwecken. Das bösartige Heulen eines Düsenflugzeugs, das dumpf-einschüchternde Dröhnen der Untergrundbahn, die schweren Lastzüge, die die Fundamente unserer Häuser erbeben lassen selbst die gewöhnlichsten Haushaltsgeräte mahnen zur Vorsicht, so grojße Erleichterungen sie auch bieten mögen. Staubsauger, Waschmaschinen, Schnellkochtöpfe, Geschirrspüler und Eisschränke scheinen zu sagen: Vorsicht, ich bin zwar zu deiner Bequemlichkeit da, aber wehe, wenn du die Kontrolle über mich verlierst! Eine gefährliche Welt - ja, wahrhaftig gefährlich. Ich rührte in dem dampfenden Kaffee, der vor mir stand. Er duftete höchst angenehm.
»Was möchten Sie sonst noch? Ein schönes Sandwich mit Schinken und Banane?«
Das schien mir eine seltsame Kombination. Bananen erinnerten mich an meine Kindheit - oder höchstens noch an ba-nanes flamhées mit Zucker und Rum. Und Schinken war in meiner Vorstellung unweigerlich mit Eiern verbunden. Aber man muß mit den Wölfen heulen, und da ich in Chelsea mit seinen vielen italienischen Restaurants lebte, mußte ich mich eben den Gewohnheiten von Chelsea beugen. Also bestellte ich ein schönes Sandwich mit Schinken und Banane. Obwohl ich nun schon seit drei Monaten hier eine möblierte Wohnung hatte, fühlte ich mich in dieser Gegend von London immer noch als Fremdling. Ich schrieb an einem Buch über die Architektur der Moguln, doch dazu hätte ich mich genausogut in jedem beliebigen anderen Stadtteil niederlassen können. Meine Umgebung war mir völlig gleichgültig, sofern sie nicht direkt meine Arbeit betraf - ich lebte völlig in meiner eigenen Welt.
An diesem Abend jedoch hatte ich unter jenem Unlustge-