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Das Feigenblatt der schönen DeniseDer junge James Tintleworth war um die Mitte des vorigen Jahr= Kunderts im Quartier des Montmartre eine nicht zu übersehende Erscheinung. Als Sohn Albions erwies er sich durch seinen hohen, un= tadeligen Wuchs, das durchsichtige Blau seiner Augen und leicht ge= locktes blondes Haar, das an einer Stelle ein wenig zur Stirn herab= fiel und dem dezent gekleideten Jüngling eine gewisse verwegen künstlerische Note gab.Und in der Tat war der junge Tintleworth nicht allein wegen des trockenen Studiums der Nationalökonomie in das Nachbarland ge= kommen weit mehr noch bewegten den mit irdischen Glücksgütem gesegneten Engländer die Schönheiten der heiteren Hauptstadt: die in den Museen aufgestellten und an den Wänden hängenden ebenso wie die auf den Straßen und in den Parks lustwandelnden. Diese in= Sonderheit entzündeten sein Herz und gaben ihm kühne Verse ein.Eines Tages sah unser dichtender Student oder studierender Dichter ein junges Mädchen mit einem Gebetbuch in der Hand Saint=Pierre zustreben. Er tat, was schon ein älterer deutscher Professor, namens Faust, mehrere Jahrhunderte zuvor mit einem aus einer Kirche kom= menden Jungfräulein getan hatte: er sprach das ausnehmend bezau= Bernde Geschöpf an und hatte den gleichen Mißerfolg wie sein deutscher Kollege. Der Deutsche, wie man weiß, bediente sich des Teufels, um hernach ziemlich rasch zu allen erreichbaren Zielen zu kommen dem jungen Engländer wurde die Unierstützung einer Pförtnersfrau zuteil, die es an Gewitztheit mit einem mittelalterlichen