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Vorwort
Wenn diese Geschichte aus den Kämpfen der Weißen gegen die Rothäute, die Geschichte vom «Fort der Verlorenen», beginnt, ist es genau 190 Jahre her, daß die ersten Weißen ihren Fuß dort an Land setzten, wo das heutige Kanada liegt. Damals, im Jahre 1497, landete der in englischen Diensten stehende italienische Seefahrer Giovanni Caboto (von den Engländern John Cabot genannt) am Kap Breton vor der Halbinsel Nova Scotia. In den Jahren 1535/36 erforschte dann der französische Seefahrer Jacques Carrier das Gebiet des St. Lorenz-Stromes bis in die Nähe des Ontariosees. Er nahm diese Landstriche unter dem Namen «Neu-Frankreich» für die französische Krone in Besitz. Die Versuche, das Land zu besiedeln, blieben jedoch lange erfolglos. Erst Samuel de Champ-lain gelang es 1603, eine französische Kolonie am St.Lorenz-Strom zu errichten, deren Hauptstadt Quebec wurde. Um ihren Besitz zu sichern, bauten die Franzosen mehrere Forts, von der Mündung des St. Lorenz-Stromes bis an die Großen Seen. Dabei stießen sie mit den dort lebenden Indianerstämmen zusammen, vor allem mit den zu den kriegerischen Irokesen gehörenden Senecas. Die Senecas wurden ihrerseits von den Engländern unterstützt, die sich schon 1606 in Virginien niedergelassen hatten und von dort aus allmählich an der Ostküste nach Norden vordrangen. Die jahrzehntelang immer wieder aufflammenden Kämpfe waren keine Kriege im heutigen Sinne, sondern eine Kette kleiner Scharmützel und blutiger Überfälle, gefolgt von Strafexpeditionen. Aus jenen Kämpfen berichtet dieses Buch von der heldenhaften Verteidigung des «Forts der Verlorenen».