Bővebb ismertető
Vorwort
Dieses Buch führt die Gedanken fort, die ich in Das schöpferische Universum zum Ausdruck brachte; ich hatte darin meine Hypothese der Formenbildungsursachen (hypothesis of formative causation) vorgetragen und auch bereits einige ihrer Implikationen erörtert, insbesondere im Bereich von Chemie und Biologie.
Hier nun möchte ich die Hypothese - in einer weniger fachwissenschaftlichen Sprache - in ihren historischen, philosophischen und naturwissenschaftlichen Gesamtzusammenhang stellen, ihre wichtigsten chemischen und biologischen Implikationen noch einmal summarisch darstellen und ihre psychologischen, soziologischen und kulturellen Konsequenzen untersuchen. Ich versuche aufzuzeigen, daß sie auf ein vollkommen neues, durch und durch evolutionäres Verständnis unserer
selbst und der Welt hinausläuft und damit wohl mit der modernen Sicht _
in Einklang steht, daß die Natur durchweg auf Evolution angelegt ist.
Die Hypothese der Formenbildungsursachen behauptet, daß die Natur ein Gedächtnis besitzt, daß Gedächtnis ein ihr innewohnender Zug ist. Darin begibt sie sich in Gegensatz zu einigen orthodoxen wissenschaftlichen Theorien. Diese Theorien entstanden im Rahmen der vorevolutionären Kosmologie, die bis in die sechziger Jahre vorherrschte; die Natur und ihre Gesetze galten in dieser Kosmologie als ewig. In diesem Buch werde ich die aus der Hypothese der Formenbildungsursachen ableitbaren Interpretationen immer wieder denen der konventionellen Naturwissenschaft gegenüberstellen und aufzeigen, wie beide Ansätze auf vielfache Weise experimentell gegeneinander abgewogen werden können.
1982 schrieb die Tarrytown Group von New York einen recht hoch dotierten Wettbewerb aus für die experimentelle Überprüfung meiner Hypothese - und diese Überprüfung durfte natürlich sowohl zugunsten als auch zuungunsten der Hypothese ausfallen. Zur gleichen Zeit
:! i