Bővebb ismertető
Im Altertum galten die Pyramiden bei Gizeh als erstes der Sieben Weltwunder. Vor viereinhalbtausend Jahren waren sie als ewige Wohnungen" fiir ágyptische Gottkönige errichtet und mit reichen Schátzen ausgestattet worden. Durch Jahrhunderte hindurch wurden sie von Grabráubern geplündert und sind Wunder geblieben. Dank Archáologen des vergangenen und unseres Jahrhunderts wurden wertvolle Zeugnisse von damals dem Zugriff zahlungskráftiger Schacherer entzogen und in Museen erhalten. In ihren Grábern (und Pyramiden sind Königsgráber) hinterlieBen uns die altén Ágypter viel Wissenswertes in Bildern, Schriftzeichen und Grabbeigaben, die von Ráubern nicht entdeckt wurden. Totenbücher" erzáhlen aus dem Leben Verewigter". Auf geretteten Papyri lesen wir Berichte von damals. Viele gleichen Márchen mit krassen Ubertreibungen. So der Papyrus mit der Geschichte von dem Magier Dedi. Ich übertrage sie in die Sprache unserer Zeit: Er (Dedi) ist hundertzehn Jahre alt. Er verzehrt funfhundert Brote und das Fleisch eines halben Ochsen. Dazu trinkt er hundert Krüge Bier. Er kann einen abgeschnittenen Kopf anheilen. Er laBt einen Löwen, der nicht angeleint ist, hinter sich hergehen." Um das (und manches andere Überlieferte) zu verstehen, muB man ein wenig querdenken". Dedis hundertzehn Jahre zum Beispiel sind das ideale Altér, das sich die Agypter damals erhofften. Die Riesenmahlzeiten (das gewaltige Fressen und Saufen", sagte mein Freund Anwar in Kairó) dürfen wir erst recht nicht wörtlich nehmen. Sie versinnbildlichten die übermensch-