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Erstes Kapitel
Er war soeben von diesem anderen Ort zurückgekehrt, an dem er eigentlich sehr viel mehr zuhause war, weil dort seine Verwandlung begonnen hatte und sich zunehmend durchsetzte, und weil er dort auf all die Vorwände verzichten konnte, hinter denen er lebte.
Er hob leicht die Hand, um die Leute hinter sich zu entlassen, die Haushälterin und seinen Chauffeur, und verhielt einen Augenblick lang in der großen und düsteren Halle. Zu seiner Rechten und zu seiner Linken unterbrachen dunkle und geschlossene Doppeltüren hin und wieder die tapezierten Wände. Von verstaubten Gemälden oberhalb der Türen sahen seine längst verstorbenen Familienahnen in lautloser und feindseliger Ablehnung herab.
Vor ihm wuchs die Treppe wie eine Mutation aus dem dunklen Holz des Bodens und schwang sich mit einer überraschenden Eleganz — wenn man das Alter des Hauses in Betracht zog — zu der rundum verlaufenden Galerie über ihm. Er sah zur Decke hoch, die gleichzeitig den Boden des obersten Stockwerks bildete, und versuchte sich daran zu erinnern, wieviele Jahre es her war, seit er diese Stufen hinaufgegangen war, den Korridor oberhalb entlanggegangen und die nächste, engere Treppenflucht hinauf zur großen Bibliothek im oberen Stockwerk benützt hatte. Hundert Jahre? Zweihundert? Dort oben hatte er, versteckt zwischen den Tausenden von zerfallenden und verstaubten Bänden, die Bilder und Symbole gefunden, die ihm schlechte Träume eingegeben hatten. Damals. Inzwischen waren die Träume und Symbole mit all ihren Bedeutungen zu einem Teil seines Lebens geworden, ja, sie machten sein Leben aus.
Er hob seine Stimme und rief: „Cara!" Der Klang hallte von oben wider. Cara, Cara, Cara
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