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Das Goldene Buch von Rom [antikvár]

Fabio Boldrini

 
VORBEMERKUNG ZUR GESCHICHTE Rom entstand, als Hirten und Bauern sich auf einem Hügel namens Palalino ansiedellen. Ethymologisch bedeulel das Worl Roma vielleicht die Stadt am Flufi , wahrscheinlicher jedoch ist die Bedeutung die Stadt der Ruma (eine elruskische Familie). Nach der beinahe legendáren Zeit der Monarchie erreichen uns erste authentische historische Hinweise aus der Übergangsphase von der Monarchie zur Reptiblik (509 v.Chr.J; diese Epoche begann mit dem langsamen Niedergang der etruskischen Kultur, deren Könige Rom zuletzt...
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VORBEMERKUNG ZUR GESCHICHTE Rom entstand, als Hirten und Bauern sich auf einem Hügel namens Palalino ansiedellen. Ethymologisch bedeulel das Worl Roma vielleicht die Stadt am Flufi , wahrscheinlicher jedoch ist die Bedeutung die Stadt der Ruma (eine elruskische Familie). Nach der beinahe legendáren Zeit der Monarchie erreichen uns erste authentische historische Hinweise aus der Übergangsphase von der Monarchie zur Reptiblik (509 v.Chr.J; diese Epoche begann mit dem langsamen Niedergang der etruskischen Kultur, deren Könige Rom zuletzt beherrscht hatten. Wáhrend der langen Zeit der Repubtik entstand eine tatsáchliche Demokratie, die von den Konsutn und Tribünén gelenkt wurde, letztere waren die Vertreter der sogenannten Plebs; man erreichte eine Gleichheit der Rechte von Patriziern und Volk. Bereits im 4 Jh.v. Chr. beherrschte Rom das gesamte Latium und dehnte spáter seine Herrschaft auf zahlreiche Régiónén Italiens aus, nachdem es viele italische Völker und die máchtigen Etrusker besiegte. Auch die Gallier und Griechen im Süden Italiens mufiten sich den Römern unterwerfen, die so 270 v. Chr. Herrscher über die ganze italienische Halbinsel wurden. Im 3. Jh.v.Chr. begann sich die Macht der Römer auch über die Grenzen der Halbinsel hinaus auszudehnen. Von 264 bis 201 v. Chr. beherrschte die Römische Repubtik, dank der Punischen Kriege, den gesamten Mittelmeerraum und dehnte sich bis in den Orient, das Reich Alexander des Grófién aus; im Westen unterwarf sie die Gallier und die spanischen Völker. Zu diesem Zeitpunkt erfolgt der Übergang von der Repubtik zum Römischen Reich, das sich unter Augustus anschickte, grófi und machtig zu werden. Das Reich, so woUten es seine Gründer, sollte ein ausgewogenes Zusammenspiel der verschiedenen Ámter der Repubtik sein, das der direkten Kontrolié des Senats und des Volkswillens unierstehen sollte. Soweit die guten Absichten; in Wirklichkeit wurde das Reich mit der Zeit immer stárker von Diktatur und Militarismus geprágt. Nachdem Rom seine Gebiete enorm vergröfiert hatte und sich zersplitterte und gespalten hatte, begann der langsame aber unaufhaltbare Untergang des Römischen Reichs. Rom war nicht mehr Sitz der Kaiser, und der Senat verlor immer mehr an politischer Identitát. Nach den ersten Invasionen der Barbaren war der VerfaU auf seinem Höhepunkt, trotzdem büjlte die Stadt nicht ihre moralische Macht ein aufgrund des Bewufitseins, über Jahrhunderle caput mundi zu sein. Dies nicht zuletzt dank des Christentums, dessen Kirche Rom zu seinem Sitz erwáhlte. Vom. 6 Jh.n.Chr. an wurde Rom zu einer der vielen Stádte des neuen Byzantinischen Reichs, das von Ravenna aus regiért wurde. Zwei Jahrhunderte spáter jedoch, dank der Anwesenheit des Papsts, wurde die Stadt erneut zum Mittelpunkl dieses Reichs, und seine Geschichte verflocht sich mit der des Frankisch-Karotingischen Reichs. Rom war es auch, ') Kaiser Kart der Grofie gekrönt wurde. Von nun an sollten alle Kaiser in Rom gekrönt werden. 1144 wurde die Stadt zurfreien Kommune; in dieser Zeit unterstand sie den Obrigkeiten der Stadt, dem Papsttum und den adligen Feudalherren. Die Stadtváter waren háufig mit dem Papst uneins, und über tange Jahre waren die Geschicke der neuen Kommune von harten Auseinandersetzungen gezeichnet. Zu Beginn des 14. Jh. wurde der Papststuhl nach Avignon verlegt, und die Stadt konnte nun mit gröfierer Bestandigkeit von den Vertretern des Volks régiért werden. Ende des 14. Jh. und in den ersten Jahrzehnten des 15. Jh. schtug die Lage um; der Papst kehrte nach Rom zurück und es getang ihm, die Ziigel der Stadt erneut an sich zu bringen und einen Grofiteil der Macht zu übernehrnen, die die Volksregierung im vergangenen Jahrhundert an sich gebracht hatte. Dies war eine sehr positive Phase für die Stadt, die Hauptstadt des Kirchenstaates wird und wieder als kultureller und künstlerischer Drehpunkt zum Ruhm vergangener Zeiten kommt. In den darauffotgenden Jahrhunderten isolierte sich Rom politisch immer mehr; der Kirchenstaat hielt sich aus verschiedenen internationalen Problemen heraus; das heiflt einerseits verminderte er den politischen Druck, andererseits aber erlaubte er die Konzentration des wirtschaftlichen und besonders des künstlerischen und kultureüen Lebens. Dies dauerte bis zum Ende des 18. Jahrhunderts an, als die Macht der Kirche, bedingt durch das revolutionáre Klima, das in Európa herrschte, in eine überraschende Krise geríet und die Geschafte der Stadt nun von republikanischen Kraften gelenkt wurden (Pius VI. wurde ins Exil nach Frankreich geschickt). Unter Pius VII. kam der Kirchenstaat wieder vorübergehend zu Macht, doch wenige Jahre spáter wandelte sich die Lage drastisch, als Napoleon Rom zur zweiten Stadt seines Reichs erklárte. Nach weiteren geschichtlichen Ereignissen (1814 wurde die Stadt wieder vom Papst régiért) begann schliejllich die Ára des Risorgimento, wáhrend der unter Pius IX. der Patriotismus und Antiklerikalismus blühten. 1848 entsteht ein wirkliches Parlament; im darauffotgenden Jahr wird die Repubtik Rom ausgerufen und die Regierung geht in die Hánde eines Triumvirats über, dem Giuseppe Mazzini vorsteht. Doch durch das Eingreifen der französischen Truppén wird die Macht vorübergehend wieder gefestigt. Durch die Bildung des Königreichs Italien (1860) sieht der Papst seine Macht alléin auf das Latium beschrünkt. Zehn Jahre spáter, wáhrend des berühmten Ereignisses der Bresche an der Porta Pia , wurden die Franzosen, die den Papst beschiitzten, aus Rom vertrieben, das darauf an das Königreich Italien angeschlossen und zu seiner Hauptstadt gemacht wurde. Der Kirchenstaat konnte sich mit der neuen politischen Realitát Italiens nicht abfinden; diese Meinungsverschiedenheiten wurden durch die Aussöhnung von Staat und Kirche beigelegt, als am 11. Február 1929 der Lateranvertrag unterzeichnet wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Übergang von der Monarchie zur Repubtik wurde Rom Sitz des Italienischen Parlaments. DIE A R CHITEKTONISCHE ENTWICKLUNG DER STADT Das ursprüngüche Rom erstreckte sich über den Palatinus und dehnte sich spáter langsam auch auf die umtiegenden Hügel aus. Die Servianische Mauer geht auf das 4. Jh. v. Chr. zurück, spáter entstand die Aurelianische Mauer. Wáhrend der Blütezeit der Republik verándert sich das Stadtbild bei-

Termékadatok

Cím: Das Goldene Buch von Rom [antikvár]
Szerző: Fabio Boldrini
Kiadó: Casa Editre Bonechi
Kötés: Ragasztott papírkötés
ISBN: 8870094464
Méret: 200 mm x 260 mm
Fabio Boldrini művei
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Vélemény:
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