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VORREDE
I
IN DIESEM Budhe findet man einen „Unterirdisdien" an der Arbeit, einen Bohrenden, Grabenden, Untergrabenden. Man sieht ihn, vorausgesetzt, daß man Augen für sol-die Arbeit der Tiefe hat —, wie er langsam, besonnen, mit sanfter Unerbittlichkeit vorwärts kommt, ohne daß die Not sidi allzusehr verriete, welche jede lange Entbehrung von Licht und Luft mit sich bringt; man könnte ihn selbst bei seiner dunklen Arbeit zufrieden nennen. Scheint es nicht, daß irgendein Glaube ihn führt, ein Trost entschädigt? Daß er vielleicht seine eigne lange Finsternis haben will, sein Unverständliches, Verborgenes, Rätselhaftes, weil er weiß, was er auch haben wird: seinen eignen Morgen, seine eigne Erlösung, seine eigne Morgenröte? Gewiß, er wird zurüdikehren; fragt ihn nidbt, was er da unten will, er wird es eudh selbst sdion sagen, dieser sdieinbare Trophonios und Unterirdische, wenn er erst wieder „Mensch geworden" ist. Man verlernt gründlidi das Schweigen, wenn man solange, wie er, Maulwurf war, allein war--
In der Tat, meine geduldigen Freunde, ich will es euch sagen, was ich da unten wollte, hier in dieser späten Vorrede, welche leidit hätte ein Nadiruf, eine Leichenrede werden können: denn ich bin zurückgekommen und — ich bin davongekommen. Glaubt ja nicht, daß idi euch zu