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Die Zelte lagen bleich im Mondlicht, das Feuer auf dem grauen Sand der Lichtung war heruntergebrannt. Sie rückten ihre Feldstühle näher an die Glut. Kaum sichtbar noch stieg der scharf duftende Rauch des Tomboti-holzes auf, das den Abend lang das Feuer gespeist hatte. Es war ein schöner Tag, sagte Sophie. Warum klang ihre Stimme so dünn? Unter ihren Wangenknochen lagen Schatten, wie Schmutzflecken, die sich Kinder beim Spielen beibringen. Doch als sie den Kopf Jessica zuwandte, verschwanden die Schatten aus ihrem Gesicht.Zeit ins Bett zu gehen, Baby. Laß sie doch noch ein bißchen da, sagte Alexander. Jessica sah ihn an. Sein Gesicht war mager und gebräunt. In seinen Augen spiegelte sich die Glut des Feuers, und sie wirkten auf Jessica wie die Augen eines schönen, unbekannten, geheimnisvollen Tieres. Soll ich nun, oder soll ich nicht? Ihre Eltern lachten. Es tat gut zu hören, daß sie zur selben Zeit lachten.Noch einen Schluck Kakao, Miss Jessica? fragte Chris. Sie wünschte, er hätte sie ebensowenig so genannt, wie ihre Mutter sie Baby rief. Sie war schließlich zwölf Jahre und drei Monate alt.