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WIE DIESES BUCH ENTSTANDAls mir, dank einem bedeutsamen Zufall, die Gesellschaft der Barmherzigen Brüder über Vermittlung eines Jugendfreundes nahelegte, eine Biographie des heiligen Johannes von Gott zu schreiben, nahm ich diese Idee obwohl ihre Durchführung über meine Kräfte geht in meinem Inneren mit Begeisterung an und beschloß, sie allen Schwierigkeiten zum Trotz zu verwirklichen. Ein gewagtes Unterfangen, wenn man bedenkt, daß mir damals die Persönlichkeit des Heiligen nur aus volkstümlichen Lebensbeschreibungen und eben als der Begründer der Gemeinschaft der Barmherzigen Brüder bekannt war, die ihrer Tätigkeit wegen überall beliebt sind.Eine zwar leise, aber beharrliche innere Stimme erklärte mir vieles und verlieh mir Mut für mein Vorhaben. Ich wußte, daß meine frühverstorbene Mutter bis kurz vor ihrem Tod an einer aufreibenden Kampagne der Barmherzigkeit zugunsten der Brüder des heiligen Johannes von Gott durch Vorträge, Presseartikel und Reisen mitgearbeitet hatte. Sie sollte die Verwirklichung ihres Zieles, den Bau eines Sanatoriums am Strande von Calafell, nicht mehr erleben. Damals hatten sich nämlich die Barmherzigen Brüder skrofulöser und knochenkranker Kinder angenommen, die in einem unzureichenden Landhaus im höher gelegenen Teil von Calafell untergebracht waren. Auszüge aus dieser Arbeit meiner Mutter bewahre ich in einer Mappe auf, die mir in der Zurückgezogenheit meines Arbeitszimmers eine liebe Erinnerung bedeutet.Ich mußte auch an jenen 17. Mai 1926 denken, an dem der Leichenzug durch die alte Kapuzinergasse von Sarria zog, wo7