Bővebb ismertető
c/Euí offenem MeerWie grófi ist das Meer. Wie weit ist es. Seit ich darüber hingleite, ist die Welt dasselbe wie das Firmament. Nur dafi sie noch unruhiger ist als es. Sie wogt auf und nieder, als wollte sie das blaue Firmament herablocken. Grófi ist diese Unruhe. Und erhaben ist sie. Sie hat auch schon seine Farbe angenom-men; nur ist ihr Blau dunkler, als habe man unendlich viele Veilchen darüber-gestreut. Es bliiht, das Meer. Es hat auch die Unendlichkeit des Firmaments. Habe ich vorher gewufit, was Unendlichkeit ist?Es ist schön, übers Meer zu schweben. Das Meer ist etwas so grófi Alleines. Und das Firmament ist alléin. Dem Grófién mufi man alléin ins Gesicht schauen. Tag und Nacht fühlt man nur nodi eines: Meer und Himmel. Himmel und Meer. Diese beiden ergeben wieder ein drittes Neues. Und dieses Neue ist das Herz. Ich habe nie gewufit, dafi ein Herz so grófi ist und Meer und Himmel zu fassen vermag. Aber es ist so, Die Wellen gehören mir, ich habe sie schon lángst gefühlt und gelebt, ehe ich sie sah. Die veilchenblaue Fláche und die Schaumkronen der Wogen habe ich jeden Tag erlebt, ohne es zu wissen. Jetzt darf ich sie anschauen. Das ist, als werde mir das Leben geschenkt, ganz königlich, als Gabe, als Zeidien einer unbegreiflichen Liebe. Habe ich bisher gar nicht gewufit, dafi ich lebte?