Bővebb ismertető
Unter öes Oafcecs FFlanfcel3m Lanö ber Spä^le unb Rnöpfle unb Fju^elbrote, wo biß Räu3e unb Schelmen taadifen miß anbersroo bie Rüben auf bem flcker, in bem Lanb, bem man es auf ben erften Blick anmerkt, baß ber liebe Gott es an einem befonbers guten Tag gefdiaffen hoben muß, im lichten Sditoabenlanb, liegt bas Dörflein Ulaffenbadihciufen. ÜOer es bahin gelegt hat, ift nicht mehr fo genau fefou-ftellen. flber liegen tut es ba, roenn es auch nur ein gan3 kleines, aerftecktes tDinkeldien ift auf unferes Herrgotts fdiöner Erbe. Diele Fjäufer hat es nicht, bas Dörflein TTlaffenbachhaufen, unb es raar unter ihnen auch nicht bas größte unb ftattlidifte, in bem ber Schäfer Johann flbam ÜOickenhäufer unb feine Ehefrau, Elifabeth, geborene ITlerkle, mohnten. Rlein unb niebrig roaren bie Rammern, bie fleh unter bem breiten Schinbelbach 3ufammenbrängten, unb man hätte glauben können, baß in bem armfeligen Fjäuslein nicht piat; für aiel TTlenfchenglück hätte fein können. Eher hätte man bie liebe Sorge unb Hot in ihm aermutet.Ja freilich, aber ber Schein trügt. Denn roenn auch bie $rau Sorge mit ihrer lieben Schroefter Hot gar oft hier 3U Gaft kamen, fo konnten fie bie rechte Lebensfröhlidlkeit hoch nicht aus ben Rammern unb Stuben aertreiben. ^ebenfalls freuten fich bie mackeren Schäfersleute oon fje^en, als ihnen am 19. Januar 1876 bas 3ehnte Rinb-lein geboren rourbe. Jofef roarb es brei Tage fpäter getauft, benn bas ftinb mar ein Bub, unb Jofef ift ein frommer Tlame. 3n tieffter Ehrfurriit nahm bie ttlutter ben ileugetauften auf ihre firme, als bie Großeltern iflerkle ihn oon ber Rirche heimbrachten, unb gelobte aus gan3em Fielen, ihn 3u er3iehen nadi Gottes tDillen unb Gebot.