Bővebb ismertető
Einleitung
Jeremy Taylor hat uns etwas zu sagen. Das erkannte ich bei unserem ersten Treffen während eines Traum-Workshops, den ich 1977 am Theologischen Seminar von San Francisco leitete. Als er über seine persönliche und berufliche Arbeit mit Träumen sprach, die er über ein Jahrzehnt in Familiengruppen, Kirchen, Schulen, Hochschulen, Kliniken, Gefängnissen und mit schizo- p j i
phrenen Jugendlichen im St. Georges Home in Berkeley durchgeführt hatte, tauchte immer wieder sein besonderes Anliegen auf. Er war zu der Überzeugung gelangt, daß Träume die Enthüllung eines inneren kreativen Prozesses sind, der allem Bewußtsein zugrunde liegt und durch den wir die Konflikte überwinden, die heute das Leben auf unserem Planeten bedrohen. Deshalb diente in seiner Vision die Traumarbeit nicht allein dazu, einigen wenigen Individuen zu größerer Selbsterkenntnis zu verhelfen, sondern dazu, die Welt zu verändern.
Nun hat er diese Vision in ein Buch umgesetzt. Auf den fol-genden Seiten beschreibt er praktische, unkomplizierte Techni- '
ken für den Umgang mit Träumen und schöpft dabei mit entwaffnender Offenheit aus seiner eigenen Erfahrung. Immer 1 benutzt er jedoch die aus der Traumarbeit gewonnenen Einsichten dazu, die gewaltigen sozialen, politischen, internationa-len, ökologischen und spirituellen Krisen unserer Zeit zu erhellen. Er betont beispielsweise, daß der Austausch von Träumen ! nicht zufällig zum Mittelpunkt einer losen Vereinigung von i Hausbootbesitzern wurde, die sich in Sausalito zum Widerstand gegen räuberische Spekulanten zusammengeschlossen hatten. Am Beispiel dieser Geschichte illustriert er, wie das Wirken der , i | «Traum-Kraft» eine friedvollere, harmonischere Sozialordnung schafft.
Da dieses Buch sich nicht mit klinischer Psychotherapie ,