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Vorwort des HerausgebersAls vor Ostern des Jahres 1954 die Kunde vom seligen Heimgang des verehrten Professors Dr. Pius Parsch, des Augustiner-Chorherrn von Klosterneuburg bei Wien, in die Welt drang, erweckte sie in weiten Kreisen, auch über die Grenzen Österreichs und Deutschlands hinaus, weite Anteilnahme. Er starb am 11. März im Alter von siebzig Jahren.Als Gründer und Führer der volksliturgischen Bewegung hat Pius Parsch sich unvergeßliche Verdienste erworben. Ihr dienten die zahlreichen von ihm übersetzten und m volkstümlicher Form herausgegebenen Texte der heiligen Messe und die von ihm verfaßten liturgischen und biblischen Schriften. Ihre Verbreitung förderten seine Zeitschriften Lebe mit der Kirche" und Bibel und Liturgie". In diesen Titeln sind die Hauptanliegen seines Schaffens ausgesprochen. Ihm ging es nicht um ästhetisdie Fragen der Gottesdienstgestaltung, sondern um die Hinführung des Volkes zum Leben mit der Kirche: dorthin, wo Christus In besonderer Weise gegenwärtig Ist, zur helligen Messe und zur Bibel. So wurde er der große Anreger der liturgischen Bewegung und zugleich der Bibelbewegung. Im Dienste der letzteren hat er unzählige Exemplare der Heiligen Schrlfl: des Alten und des Neuen Testamentes Ins Volk gebracht. Gerne, erinnern wir uns heute seiner Worte vom Ersten Deutschen Liturgischen Kongreß In Frankfurt am Main Im Jahre 1950: Ich bin Volksllturglker. Darf Ich nur In wenigen Worten diese meine Sendung umreißen? Eine liturgische Bewegung gab es in Deutschland schon, als Ich nach dem ersten Weltkrieg begann. Doch diese sah mehr auf die Priesterliturgie und beeinflußte mehr die Oberschicht der Laienkreise. Ich aber hatte als Feldseelsorger Im ersten Weltkrieg ge-EmIi lA'ii'iIfii'^'Vli : ' ilvHi'Vi