Bővebb ismertető
Die Wende vom 2. zum 3. Jahrhundert brachte in der Geschichte des Römischen Reiches einen Epochenwechsel: Das Jahr 193 markiért den Beginn eines jahrelangen Bürgerkrieges und zugleich den Aufstieg der Pannonier. Aus dem Bürgerkrieg ist Septimius Severus, ein vormaliger pannonischer Statthalter, siegreich hervorgegangen, und die meisten Schlachten habén pannonische und donaulándische Légionén gewonnen. Nach Kriegsende brachten die kaiserlichen Privilegien für Jahrzehnte eine Blütezeit ins Donaugebiet und eröffneten für die pannonischen Soldaten den Weg zu den höchsten militárischen und zivilen Ámtern. Die severische Blütezeit wurde nach kaum vier Jahrzehnten durch eine zunehmend schwerer werdende Krise überschattet. Das Donaugebiet verwandelte sich für Jahrzehnte in ein Schlachtfeld, die in Pannonién stationierten Légionén waren im Kampf mit den einfallenden Barbaren meistens auf sich gestellt. Die errungenen Siege und auch die bedrohliche Lage zwangen sie wiederholt, die Lenkung des Reichs selbst in die Hand zu nehmen. Mitte des 3. Jahrhunderts ging eine Reihe von Kaisern aus den Feldherren der donaulándischen Truppén hervor. Seit den sechziger Jahren wurden die wichtigsten militárischen Posten durch Soldaten aus dem Illyricum bekleidet, und nach der Ermordung Gallienus* gelangte die Macht ausschliefilich in die Hánde von Soldaten aus Sirmium. Diese habén der langen Kriegszeit ein Ende bereitet und durch Diocletians Thronbesteigung die neue Epoche begründet.