Bővebb ismertető
Zum Geleit
Die Bescháftigung mit moderner Kunst begleitet meine Gattin und mich schicksalhaft seit mehr als 30 Jahren. Die ersten Anstöfie ergaben sich wáhrend eines gemeinsamen Aufenthalts in den USA. Die bildende Kunst ist zu einem fixen Bestandteil unseres Lebens geworden. Die Auseinan-dersetzung, speziell mit der Maierei der 2. Halfte des 20. Jahrhunderts, ist für uns spannend und anregend zu-gleich.
Die Sammlertátigkeit setzte schon früh ein. Sie war in den Anfángen durch die Verfügbarkeit relatív geringer Mittel naturgemáfí beschránkt. Erst Mitte der 70er Jahre intensi-vierten wir die Ankaufstatigkeit und investierten gezielt einen Teil des Unternehmensgewinns in Kunst. Gleichzeitig verlagerte sich der Schwerpunkt der Sammlung vom privátén in den Unternehmensbereich.
Einen vorláufigen Höhepunkt erfuhr unsere Sammlung mit der Errichtung des Schömer-Hauses in Klostemeuburg, welches von Architekt Heinz Tesar in einer ideál gelunge-nen Symbiose aus Bürohaus und modernem Museum konzi-piert wurde. Das Schömer-Haus beherbergt heute die »Sammlung Schömer« und bietet einen reprásentativen Querschnitt über die vielfáltigen und divergierenden Kunstrichtungen unseres Landes.
Kunst bereichert das Leben und schafft einen idealen Nahrboden für Kreativitát. Ideale Voraussetzungen für eine Untemehmensgruppe, die sich einen hohen Innovations-standard zum Ziel gesetzt hat. Ein wichtiges Ziel der Sammlung ist es, unseren Mitarbeitem den Zugang zur modernen Kunst zu ermöglichen und darüber hinaus einen Beitrag zur Kultur unseres Landes leisten zu dürfen.
Die Ausstellung im Schömer-Haus kann wáhrend der Betriebszeiten von jedermann besichtigt werden. Es ist un-ser erklartes Ziel, die österreichische moderne Kunst einem breiten Publikum zuganglich zu machen. Aus diesem Grundé organisieren wir Ausstellungen aus unserer Sammlung im In- und Ausland und editieren Publikationen über die österreichische Gegenwartskunst.
Der vorliegende Band setzt sich mit der österreichischen Maierei der 80er Jahre auseinander und versucht eine erste
Das Sammlerehepaar Ágnes und Karlheinz Ess!
Bestandsaufnahme der Kunst des soeben zu Ende gegange-nen Jahrzehnts.
Möge diese Publikation dem interessierten Leser einen Einblick in ein faszinierendes Jahrzehnt österreichischer Maierei bieten und gleichzeitig Anspom sein, sich mit ihr in gebührender Weise auseinanderzusetzen.
Klostemeuburg, August 1991
Kommerzialrat Karlheinz Essl
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