Bővebb ismertető
Vorwort
Das Jesusbuch des Papstes ist ein Ereignis. Noch nie hat ein Papst ein Jesusbuch geschrieben, noch nie so offen zur Diskussion eingeladen. Seine Einladung nehmen an dieser Stelle evangelische und katholische Neutestamentler aus Deutschland an.
Der Papst hat ein bedeutendes Buch geschrieben; aber er hat in der Jesusforschung nicht das letzte Wort. Er kann und will es nicht haben, so wenig wie die Autoren, die ihm an dieser Stelle antworten, meinen, der Weisheit letzten Schluss zu kennen. Entscheidend ist, dass eine konstruktive Debatte über Jesus geführt wird, in der die Argumente pro und contra auf den Tisch gelegt werden. Wer Neutestamentler nach einem kritischen Urteil fragt, wird weder lauter Verrisse erhalten noch kräftige Hymnen erwarten. Differenzierung ist angesagt. Sie hilft kritischen Lesern bei der eigenen Urteilsbildung. Das Jesusbuch des Papstes ist aus der Auseinandersetzung mit der neutestamentlichen Wissenschaft hervorgegangen; eine wissenschaftliche Auseinandersetzung der Neutestamentler mit seinem Buch ist die angemessene Antwort.
Der deutsche Kontext ist besonders interessant. Denn der Papst ist ein Theologe aus Deutschland; er hat sein Buch auf deutsch geschrieben und sich eingehend mit der deutschsprachigen Exegese auseinandersetzt. Es ist selbstverständlich, dass an dieser Stelle nicht nur katholische, sondern auch evangelische Neutestamentler antworten, weil die Exegese seit langem eine Paradedisziplin ökumenischer Zusammenarbeit ist und der Papst, ohne selbst Unterschiede zu machen, evangelische Exegeten ebenso wie katholische zitiert (und kritisiert). Das vorliegende Buch zeigt, dass Zustimmung und Ablehnung nicht nach Konfessionen sortiert werden können
I
I
I
1 , ¦ ¦.II ;. ! , 1 .
1 I . . : I
jl. I H'
imi