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Vorwort.
Wie so manche sportliche A regung ist auch die Boy Scoutbewegung über den Kanal gekommen. Sie wurde im Jahre 1908 durch den englischen General Robert Baden-Powell begründet und ging von England in kurzer Zeit auf nahezu alle bedeutenderen Kulturstaaten über. In England zählt man jetzt ungefähr 200000 Scouts. In Dänemark, Schweden, Norwegen, Canada, Australien, in den Vereinigten Staaten, in Holland, Rußland, Italien, Frankreich, Argentinien, Chile, überall erfreuen sich die Boy Scouts der Sympathien aller Volksschichten. Zu einem großen Teile ist dieser Erfolg dem ethischen Momente zuzuschreiben, das noch nie in einer so vollendeten Form in einer Jugendbewegung zur Durchführung gelangte.
Das grundlegende Werk von Baden-Powell („Scouting for boys", 14. Auflage, London 1911, Preis 1 M.) wurde übersetzt und bearbeitet, als man die Bewegung in den andern Ländern begründete. Dabei wurden natürlich spezifisch englische Eigentümlichkeiten nicht übernommen und durch nationale ersetzt. Das nationale Moment spielt überhaupt in der Bewegung eine entscheidende Rolle. Eine „unnationale" Späherbewegung ist ein Unding.