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er Knabe, der am 14. Márz 18531) ^s das erste Kind der Familie Hodler in Bern geboren wurde, trat in eine schlirnme Welt ein, die ihn wenig freundlich empfing. Ueber seinen Kinderspielen lasteten schwere Wolken von gemeiner Armut, háuslicher Not; seine Jugend wurde getrübt durch mannigfache Begegnungen mit dem Tode, die ihn wie Schatten bis über die Mitte seines Lebens begleiteten und aus den Bildern des Mannes abzulesen sind. Als er fünfjáhrig war, starb ihm der Vater. Der Vierzehnjáhrige ging ohne Trost hinter dem Sarge der Mutter, die man auf einem Handkarren davonfuhr. Der Stiefvater rettete sich nach Amerika, und dann standén die Hodler-Kinder alléin. Sie starben nacheinander hinweg, an der Schwindsucht, wie die Eltern. Das einzige gesunde Kind der Familie war Ferdinánd, und in diesem robusten Körper, der bis zuletzt von Krankheit verschont blieb, lebte ein Wille, der, so früh schon, Druck durch Gegendruck parierend, sich eine eigene Welt von Freuden schuf, ohne die ein Kind nicht leben kann. Wenn sich der Mann an der Schwelle des Alters und in der Sicherheit seines spáten Glücks der Kindertage erinnerte, so erschienen sie ihm trotz allém heiter. Dann dachte er daran, wie er in beglückender Ungebundenheit, die ihm immer die höchste Forderung an das Leben geOrt und Daten der Geburt werden háufig falsch angegeben. Hier die Geburtsurkunde: Hodler, Ferdinánd, geboren den 14. Márz 1853 Bern, getauft daselbst in der Heiliggeistkirche den 17. April gleichen Jahres, ehelicher Sohn des Johannes Hodler von Gurzelen, Schreiner in Bern, und der Margaritha geb. Neukomm von Langenthal." (Rodel der auswárts geborenen Bürger von Gurzelen, Amtsbezirk Seítigen, Kt. Bern, Band I, Seite 156.)