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^erst muss sie die Samen waschen.
Deshalb legt Tembi sie in eine alte Blechbüchse, die sie schon vor langer Zeit aus dem Müllhaufen des Haupthauses gefischt hat. Früher mag diese Blechdose Marmelade, Pfirsiche oder Sauce enthalten haben, wenngleich Spuren eines Etiketts nicht zu sehen sind und sie auch nicht süßlich oder bitter riecht. Die durch viele Hände gegangene und immer wieder verwendete Dose ist mittlerweile völlig abgegriffen.
Es sind fünf Samen, keiner größer als einer ihrer Fingernägel. Sie sind matt rosafarben und oval, die Außenschalen hart und von feinen Runzeln überzogen, die sich beim allmählichen Trocknen gebildet haben. Seit vielen Tagen bewahrt sie die Samen, in ein Taschentuch gewickelt und in der Tasche ihres Kleides versteckt, schon auf.
Cyril hat die Samen mitgebracht. Natürlich nicht so, hart und vertrocknet, nein, sie steckten noch in einer hier in der Gegend unbekannten Frucht mit festem gelbem Fleisch. Tief in ihrem Inneren waren die Samen verborgen gewesen. Cyril ist ein Freund ihres Vaters aus der Zeit vor der Umsiedlung, und er hat sie als Geschenk ihres Vaters gebracht, aus der Stadt, von den Goldminen, in denen ihr Vater arbeitet, wo er tief unter der Erde nach dem harten gelben Metall schürft. Ein Geschenk ihres Vaters, hat Cyril gesagt, ein Geschenk aus einer weit entfernten Stadt.
Ihr Vater konnte selbst nicht kommen, deshalb schickte er an seiner Stelle diese Frucht mit dem erstaunUchen Aroma, die weich auf ihrer Zunge zerging, und einem Geschmack, der sich nur allmählich verlor. Und tief im Inneren lagen die Samen verborgen.
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