Bővebb ismertető
reiberg, 23. Juli 1908. Die altehrwürdige Berghauptstadt des Königeichs Sachsen, entstanden aus einer Ansiedlung von Bergleuten aus em Harz um 1175, berühmt durch ihre Silberfunde, den Dom mit der oldenen Pforte und die Bergakademie, gelangt an diesem Tag zu íeuer Berühmtheit, einer Berühmtheit, die manche ihrer Bürger als einlich empfinden, aber wie so vielés gerát die Ursache im Laufe der ahre wieder in Vergessenheit - fast in Vergessenheit, sonst wáre hier icht aufgeschrieben, was an jenem Tag geschah und ihm voranging. Sechs Uhr morgens. Für gewöhnlich nicht die Tageszeit, zu der in er achtunddreifiigtausend Einwohner záhlenden Stadt reger Verkehr errscht, auch nicht an einem Donnerstag, einem Werktag alsó, doch eute scheint eine eigentümliche Unruhe die Bevölkerung ergriffen zu aben. Halb Freiberg ist auf den Beinen; viele Bürger sind früher ufgestanden als sonst, sie habén ihre Gescháfte auf einen spáteren eitpunkt verschoben und lenken ihre Schritte zum Gebáude des andgerichts am König-Albert-Park. Dort warten sie, miteinander ebattierend, und sehen immer wieder zu den drei Eingángen hin, die on Schutzleuten bewacht werden. Ihre besondere Aufmerksamkeit lt den Herren im schwarzen Gehrock und Zylinder, die dem linken ortal zustreben und sich dort sammeln. Ein wenig abseits treffen sich ffiziere der Freiberger Garnison. Trotz der frühen Morgenstunde ist es sommerlich warm. Die Sonne steht an einem wolkenlos blauen Himmel, der Park ist erfüllt von den timmen der Vögel und dem gleichmáBigen Rauschen der Springrunnen und des künstlichen Wasserfalls, und ein Geruch nach frisch-