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BRIEFE SilLosungswortHeinz Ibsch, Berlin: Endlich ist der Begriff da: Politik und Sinnlichkeit" (Überschrift in Heft 2/1981). Damit könntet Ihr doch klar zum Ausdruck bringen, daß Ihr kein Magazin für Hobbybastler, Kochkünstler oder Filmfreunde seid (die ja ihre Spe-zialzeitschriften haben). Macht Euch zum Magazin für Politik und Sinnlichkeit"! Dann wird es auch keine Buh-Rufe wegen Pippas Unterricht" mehr geben.Obwohl Ihr Vorschlag uns erfreut, wollen wir doch Das Magazin" bleiben, ohne Zusätze, aber für viele...
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BRIEFE SilLosungswortHeinz Ibsch, Berlin: Endlich ist der Begriff da: Politik und Sinnlichkeit" (Überschrift in Heft 2/1981). Damit könntet Ihr doch klar zum Ausdruck bringen, daß Ihr kein Magazin für Hobbybastler, Kochkünstler oder Filmfreunde seid (die ja ihre Spe-zialzeitschriften haben). Macht Euch zum Magazin für Politik und Sinnlichkeit"! Dann wird es auch keine Buh-Rufe wegen Pippas Unterricht" mehr geben.Obwohl Ihr Vorschlag uns erfreut, wollen wir doch Das Magazin" bleiben, ohne Zusätze, aber für viele Interessen.Ehefeindlich?Dr. Wolfgang Fritz, Berlin: In Heft 2/1981 drucken Sie wieder einmal eine Geschichte ab (Urteilsvollstreckung"), in der ein Ehepartner den anderen umbringt. Berichte dieser Art häufen sich nachgerade in Ihrem Magazin. Warum bringen Sie nicht lieber mehr Erfreuliches über die Ehe? In Kriminalgeschichten spielen Verbrechen eine gewisse Rolle, das können wir nicht abstreiten, manchmal auch Morde oder Mordversuche. Die Opfer sind allerdings Menschen, im einzelnen Eheleute, Brüder, Vegetarier, Schornsteinfeger und so weiter. In den Geschichten der 17 Hefte, die seit Januar 1980 erschienen sind, wurde neunmal überhaupt keiner getötet. Ein Betrüger kam bei Ausführung seines Planes unbeabsichtigt ums Leben. Zweimal waren Fremde die Opfer, einmal ein Bruder, einmal ein ehemaliger, geschiedener Ehemann, einmal mit unsicherem Ausgang ein Ehemann, zweimal Onkel. Sind wir deshalb onkelfeindlich?Dank für TipsKlaus Köhler, Neugersdorf: Zu dem Entschluß, die Namen Ihrer Platten- und Buchrezensenten zu enthüllen, möchte ich gratulieren. Es ist erfreulich zu wissen, mit wem wir es seit Jahren zu tun haben. Wenn ich auch nicht in jedem Fall mit beiden einer Meinung war, so gebührt ihnen doch ein längst fälliges Dankeschön!Nicht zuletzt für alle auf Empfehlung angeschafften Platten und Bücher, die mein Regal zieren.BriefleserKarl-Ulrich Schulz, Neustrelitz: Jeder hat bestimmt eine eigene Verfahrensweise, ein neues Magazin" erstmalig zu durchforschen. Meine Variante: Mir sind zur Einführung die Leserbriefseiten am liebsten. Durch sie kann ich mich auf Diskussionshöhen und -tiefen der vergangenen Ausgaben konzentrieren. Die Seiten sind vielfältig (wie Das Magazin" insgesamt).Volkmar Weber, Halle-Neustadt: Ich muß gestehen, daß ich manches erst richtig lese, wenn andere auf den Briefseiten ihrer Entrüstung Luft machen oder Lob zollen.Von Bergen, Klößen und anderen ThüringernDr. Kiaus Weißgerber, Ilmenau: Den Entschluß zum Abbestellen Ihrer Zeitschrift habe ich bis auf weiteres aufgeschoben, seit Sie mit der Reihe DDR-Mentalitäten" begannen. Ob es aber richtig war, Hansgeorg Stengel damit zu beauftragen, über uns Thüringer zu schreiben? Seine Heimat Greiz lag zwar im Lande Thüringen, aber einige Kilometer weiter beginnt eindeutig schon Sachsen. Greiz selbst bezeichnet sich bekanntlich als Perle des Vogtlandes". Es ist typisch, daß in den Grenzgebieten jeder ein Thüringer, keiner aber ein Sachse sein will. Stengels Rezept Thüringer Klöße" ist das Rezept für Vogtländische Klöße", von Thüringer Rostbratwürsten, Topf-bisten, Zamte u. ä. hat Stengel wohl noch nichts gehört; die gibt es auch nicht in Greiz! Am gravierendsten sind seine Unkenntnisse über die thüringische Sprache, deren Wesen er als Vogtländer wohl auch nicht verstehen wird. Sonst hätte er kaum die These aufgestellt, daß es keine Thüringer Mundart gibt. Immerhin erscheint seit Jahren das mehrbändige Thüringer Wörterbuch. Man muß nur wissen, wo Thüringisch gesprochen wird! Der Dialekt südlich des Rennsteigs ist gar kein Thüringisch, sondern Werrafrän-kisch. Alles, was östlich der Saale gesprochen wird, möchte ich mit großen Vorbehalten noch als Thüringisch bezeichnen, für uns vom Thüringer Wald klingt es wie Westsächsisch.Leider fällt es manchem Berliner schwer, zwischen Thüringern und Sachsen wegen der Sprachähnlichkeiten zu unterscheiden. Er merkt aber sehr schnell, daß er einen Thüringer vor sich hat: Während der Normal-Sachse sich schämt, ein Sachse zu sein, ist der Thüringer auf seine Nationalität stolz. Was das Mundwerk betrifft, ist der Thüringer dem Berliner zumindest gewachsen. Was den Thüringer überlegen macht, sind neben seiner (auch von Stengel gerühmten) Intelligenz vor allem sein Zusammengehörigkeitsgefühl, sein Humor und seine kämpferische Härte und Ausdauer.Stengel ist in seinem Beitrag leider zu wenig auf unsere herrlichen Berge eingegangen. Warum geht er nicht auf die Tatsache ein, daß die thüringische Geschichte sich mehr als 1000 Jahre weiter zurückverfolgen läßt als die Geschichte der Obersachsen, Berliner und Mecklenburger? Im übrigen bin ich mit seinem pro-thüringischen Beitrag voll einverstanden. In Thüringen nimmt man nichts übel, ich hoffe, in Berlin auch nicht!Um den Wortreichtum der Thüringer zur Geltung kommen zu lassen, haben wir uns entschlossen, wenigstens zwei Fünftel des leidenschaftlichen Briefes aus Ilmenau zu drucken.

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Cím: Das Magazin Mai 1981. [antikvár]
Szerző: Anne Braun , Erika Nowak , Gisela Karau , Günther Bellmann , Harald Wessel , Helga Bemmann , Herbert Sandberg , Klaus Ludwig , Rudi Strahl , Stanley Ellin Ursula Winnington
Kiadó: Berliner Verlag
Kötés: Tűzött kötés
Méret: 160 mm x 230 mm
Anne Braun művei
Erika Nowak művei
Gisela Karau művei
Günther Bellmann művei
Harald Wessel művei
Helga Bemmann művei
Herbert Sandberg művei
Klaus Ludwig művei
Rudi Strahl művei
Stanley Ellin művei
Ursula Winnington művei
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