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PÄPsr JObAnnes xxiii.
Aus einem Schreiben des Kardinalstaatssekretärs vom 30. Mai 1959 an den Erzabt von Beuron
-pünfundsiebzig Jahre sind es nun. seit Pater Anselm Sdiott aus eurer klösterlidien Familie «Das Mel3-buch der heiligen Kirche" im Verlag Herder erscheinen ließ. Der damals ausgestreute Same ist zu einem mäditigen Baume emporgewachsen. In rascher Folge erschienen immer neue Ausgaben des Römischen Meßbuches in deutscher Obersetzung mit Anmerkungen und Erklärungen, mit Volltext und in Teilausgaben. angepaßt den verschiedenen Altersstufen und Kreisen der Gläubigen.
Oie Folge davon war, daß die Pflege und das Studium der heiligen Liturgie sich nichit nur weiter entfaltete. sondern auch von Tag zu Tag reichere und herrlichere Früchte der Frömmigkeit und des religiösen Lebens hervorbrachte.
Seine Heiligkeit wünscht von Herzen, daß das Werk, das hier mit Gottes Vorsehung begonnen wurde, durch eure Arbeit auch weiterhin gedeihe und recht vielen zu einer mächtigen Hilfe werde im Streben nach Heiligkeit. Der weiß ja recht zu leben, der recht zu beten versteht. „Der Geist der Gnade und des Betens ist ausgegossen" über die Kirche (vgl. Zach. 12.10), Wie vorzüglich betet also, wer mit der Kirche betet und wer das eucharisüsche Opfer und Sakrament hochschätzt als Mitte und Hauptquelle eines werktätigen Glaubens und verantwortungsbewußten Lebens!