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Is war m den Jhrunstunaen eines klaren, sonnigen Herbsttages, als mm einsame Wanderin aus der letzte® Biegung .des Passes 'trat und den Funkt erreichte, von welchem aus sie die eiste Aussicht auf die gefürchtete Wüste gewann,
Der trostlose, vielleicht kaum geahnte Anblick mußte überaus mederdrtickend auf sie einwirken, denn in dem Grade, in welchem das: traurige Panorama sich immer weiter «nd weiter vor ihr ausdehnte, wurde der rüstige' Schritt, in welchem sie sich genähert hatte, langsamer und unsicherer. Als aber endlich die schreckenerregende Laad-schaft in Ihrer totenähnlichen Stille und Regungslosigkeit vor ihr lag, ihre zagenden Blicke ungehindert auf der Linie des Horizonts herumirrten und auf weiter nichts trafen, als auf Wüstensand und auf ferne, duftig schimmernde Felspuppen, die wie verloren aus der gelben Ebene empor-tauchten, da schien ein unüberwindliches Grauen sich ihrer zu bemächtigen und die Kraft ihrer Füße zu lahmen.
»Ich werde es nicht ausführen können*, flüsterten ihre noch jugendfrischen Uppen, und in dem leisen Ton ihrer Stimme offenbarte sich eine ganze Welt voll Zweifel und Schmerz. »Meine Kräfte reichen nicht aus — und dennoch missen sie ausreichen!« fuhr sie lauter fort, und ihre Worte zitterten vor inniger, wehmütiger Bewegung, als die Bürde, welche sie in einer Decke gehüllt vor sich trug, Leben verriet. »O, sie müssen ausreichen, für mein armes Kind -und sie werden es, denn die Mutterliebe ist stark. Und wäre die Wüste noch zehnmal so breit, ich würde meinen Engel sicher hinübertragen. Wer aber" würde es wohl wagen, ihm Leid zuzufügen? Weder die Wölfe, noch die grausamen Mauer. O, die Indianer, auch sie haben Kinder, und wenn "Sie meinen süien Knaben sehen, so werden ihre Herzen sich beim Anblick der lieblichen Erscheinung erweichen; sie werden ihn beschützen und ihn mir tragen helfen, mein &be§, liebes elnzi«es Kindt«