Bővebb ismertető
Vorwort Das Museum der Bildenden Künste in Budapest wird zu Europas bedeutendsten Museen gezáhlt. Seine vielfáltigen Bestande, seine geschichtliche Kontinuitát und die groBe Zahl seiner Meisterwerke sichern ihm einen hervorragenden Platz unter den Kunstsammlungen Europas. In Kreisen von Künstlern, Kunsthistorikern und Kunstliebhabern war das Museum aufgrund persönlicher Erfahrungen oder durch Publikationen seit langem bekannt, in letzter Zeit sorgen der zunehmende Tourismus und der schnellere KommunikationsfluB für einen immer gröBeren und breiteren Interessentenkreis. Anders als die meisten europáischen Kunstmuseen verdankt das Museum der Bildenden Künste in Budapest seinen Grundbestand nicht einer königlichen oder fürstlichen Sammeltatigkeit, seine Entstehung ist vielmehr mit der nationalen Erneuerung verknüpft. In seiner gegenwártigen Gestalt blickt es auf eine nicht allzuferne Vergangenheit zurück - es öffnete 1906 seine Pforten aber seine Bestande und seine Struktur zeugen von der Sammeltatigkeit und den kulturellen Bestrebungen fast zweier Jahrhunderte. Das Museum der Bildenden Künste entstand aus der Vereinigung mehrerer Sammlungen, Galerien und Stiftungen, und im Laufe der Zeit sind die Bestande und Sammelgebiete nicht nur umfangreicher geworden, sondern habén sich auch in vielerlei Hinsicht verándert. Lange Zeit beherbergte das Museum auch die Werke der ungarischen Kunst, aber die beiden Sammlungen wuchsen so schnell, daB die ungarische und die universelle Kunstsammlung voneinander getrennt werden muBten. So entstand 1957 die Ungarische Nationalgalerie, welche in dem wiederhergestellten Königspalast von Buda nun die Bestande an ungarischer Kunst vereinigt. Das Museum der Bildenden Künste beherbergt seit 1974 Kunstwerke aus ganz Európa und aus dem altén Ágypten und stellt sie der Öffentlichkeit vor, getreu dem Ziel, das ihm bei seiner Gründung gesetzt wurde: Es ist unser Bestreben..., daB diese Institution ein echtes Bindeglied werde zwischen Vergangenheit und Zukunft, eine Hüterin der edeisten künstlerischen Traditionen, eine Grundlage für die künftige Entwicklung; möge sie eine unversiegbare reine Quelle des Geschmacks und der künstlerischen Kenntnisse sein." Klára Garas MrroiJED der Ungarischen Akademie der Wissenschaften Generaldirektorin des Musbums i. R.