Bővebb ismertető
VORWORTDas neue Opernbuch ist für Freunde des musikalischen Theaters gedacht. Es geht von der Voraussetzung aus, daß jeder Opernabend einen nachhaltigeren Widerhall bei dem Besucher hinterläßt, wenn ein gewisses Maß des Vertrautseins mit dem Werk gegeben ist. Der Eindruck wird um so stärker sein, je genauer der Opernbesucher das Stüde kennt. Dafür galt es, die notwendigen Grundlagen zu schaffen; denn es ist wesentlich, daß auch der Zuhörerkreis in die Lage versetzt wird, sich mit den Problemen des Theaters zu beschäftigen. Die Werkauswahl dieses Buches richtete sich nach den Spielplänen der deutschen Theater. Damit ergab sich einmal eine Betonung des musikalischen Erbes, zum anderen eine starke Berücksichtigung des zeitgenössischen Schaffens. Es kam darauf an, den geistigen Gehalt der Oper an wesenhaften Schöpfungen aufzuzeigen, um damit die Gesamtschau zum Spiegel einer lebendigen Opernpflege abzurunden. Im einzelnen bedingte dieser Plan eine klare Gliederung. Den Kernteil bilden die Operndarstellungen, wobei die Anordnung der Werke nach Nationen zweckmäßig erschien. Ein Kurzporträt des Komponisten soll sein Leben und Schaffen beleuchten. Bei der sich anschließenden Analyse des Einzelwerkes wurde versucht, die Geschichte jeder Oper in kurzen Umrissen zu skizzieren, um ihre Problemstellung zu erhellen. Es folgt dann eine knappe Darstellung der Handlung. Da der künstlerische Schwerpunkt einer Oper stets im Musikalischen liegt, mußte auch bei jedem Werk eine Charakterisierung der Musik erfolgen. Dies konnte zwar nicht ausführlich geschehen, jedoch wurde versucht, entweder aus dem Ablauf heraus die musikalische Situation zu verdeutlichen oder auch in Form einer Gesamtschau eine Würdigung zu geben. Trotz der Schwierigkeit, musikalische Vorgänge sprachlich zu formulieren, bemüht sich die Charakteristik, über eine vordergründige Musikbeschreibung hinauszu-