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Das neue Profil der Schweiz
Das bekannte Buch «Profil der Schweiz» war im Jahr des hundertsten Jubiläums der geltenden Bundesverfassung, 1974, in der vierten Auflage letztmals erschienen. Es ist nicht ohne Sinn, wenn die in ihrer Art einmalige Darstellung der Schweiz und ihres Staatssystems nun vor dem Bundesjubiläum in einer vollständigen Neubearbeitung wieder aufgelegt wird. «Profil der Schweiz» kam mit dem Untertitel ein «lebendiges Staatsbild» 1966 in der ersten Auflage heraus. Das Werk war mit seinem klaren Aufbau und der guten Erschliessung des Stoffes (Stichwortregister) bald sowohl zum beliebten Lesebuch für Jungbürgerinnen und Jungbürger als auch zum eigentlichen Handbuch für Studenten, Journalisten und Politiker geworden. Der Autor Hans Tschäni hatte es verstanden, die vielfältige und oft schwerverständliche Materie einfach und spannend darzustellen, und damit seine Leser anzusprechen.
Der Autor achtete bei der Neubearbeitung darauf, die bewährten Grundstrukturen nicht zu verändern. Auch im neuen «Profil der Schweiz» ist zu Beginn jedes Themenkreises das Wichtigste knapp (auf volle Seitenbreite gesetzt) formuliert, während der nachfolgende zweispaltige Text mit Grafiken und Tabellen den eigentlichen vertiefenden Lesestoff bildet. Leitend geblieben ist auch die in diesem Buch typische Absicht, die Informationen und Ereignisse nicht isoliert, sondern in den historischen und politischen Zusammenhängen zu sehen.
Neu ist hingegen, ausser der grafischen Gestaltung, die Weiterführung der Geschichte über 1848 hinaus bis in die Gegenwart. Besonders aktuell sind ferner die präzise Darstellung von brisant gewordenen Themenkreisen wie Umweltschutz, Bodenrecht oder die europäische Integration. Auch das neue «Profil der Schweiz» will Land und Volk und Staatssystem möglichst unvoreingenommen zeigen und ist mit seinen Kommentaren nicht nur ein realistisches, sondern auch ein kritisches Buch - ein Standort, der genau in unsere Zeit des Umbruchs passt.
Der Verlag