Bővebb ismertető
q, Q, 17. Buchstabe des dt. Alphabets, stimmloser Hintergaumenlaut [kv] oder [kw]. Qaldam, Tsaidam, Beckenlandschaft in der zen-tralasiat. chines. Provinz Qinghai, in Höhen zwischen 2600 u. 3000 m; Salzseen u. Sandwüsten; Hauptort Qolmud; Erzlagerstätten. Qamdo, Tschhamdo, Stadt im östl. Tibet (Volks-rep. China), am Lancang Jiang (Mekong), Hauptort des Autonomen Gebiets Q., 3380 m ü.M., rd. 20000 Ew.; alter Handelsplatz. Qandahar, Kandahar, Prov.-Hptst. im südöstl. Afghanistan, 1100 m ü.M., am Arghandab, rd. 203000 Ew.; Handelszentrum, Textilindustrie; Flughafen. - Gegr. 329 v. Chr. von Alexander d. Gr., Neugründung im 18. Jh. durch Ahmed Schah Durrani (Grabmoschee in Q.). Qara Mai, Karamay, chines. Stadt im NW der Dsungarei, im Zentrum des gleichn. Erdölgebiets, 189000 Ew.
Qara Qorum ['kara 'korum], Ruinenstadt in der Mongolei, -» Karakorum (2). Qatar, arab. Scheichtum, -»Katar. Qattarasenke ['kat-], Kattarasenke, größte der ägypt. Beckenlandschaften in der Libyschen Wüste, bis 134 m u. M., 19 000 km2,250 km lang; Salzsümpfe.
q. e. d.f Abk. für quod erat demonstrandum. Qena [kena], Kene, das antike Kainopolis, ober-ägypt. Stadt, am Nil nördl. von Luxor, 65000 Ew.; Nilschlamm-Töpferei. Qenitra [ke'nitra], El Q., früher Port-Lyautey, marokkan. Hafenstadt am Atlantik, 366000 Ew.; Fischwaren-, Textil- u. ehem. Industrie. Q-Fleber, Queenslandfieber, Queryfieber, Balkangrippe, gutartig verlaufende, akute fieberhafte, grippeähnliche Infektionskrankheit mit Glieder- u. Kopfschmerzen; anzeigepflichtig; Erreger ist die Rickettsia burnetu Das Q. tritt vor allem bei in der Landwirtschaft u. Tierhaltung beschäftigten Personen auf. Qlanlong [tgienlug], Ch'ien-lung, Kienlung, Regierungsdevise u. Name des 4. Kaisers der Qing-(Mandschu-)Dynastie in China, persönl. Name Hongli, * 1711, 11799. Q. regierte seit 1736 u. dankte 1796 ab. Unter ihm erreichte das chines. Kaiserreich durch zahlreiche Eroberungsfeldzüge seine größte Machtausdehnung. Künste u. Wissenschaften erfuhren eine letzte Blüte, bevor
Qin Ling
die sozialen u. wirtschaftl. Verhältnisse u. der Zusammenstoß mit dem Westen im 19. Jh. den Ausbruch der Revolution bewirkten. Qian Xuan [tgien gyan], Ch'ien Hsüan, chines. Maler, * 1235 Prov. Zhejiang, t zwischen 1290 u. 1300; bevorzugte bei Landschaftsgemälden die blaugrüne Manier der Tang-Meister; naturgetreue Blumen- u. Tiermotive. Qi Baishi [tgi baija], Ch'i Pai-shih, chines. Maler, * 1863 Siangtan, Prov. Hunan, 117. 9. 1957 Peking; malte in Anlehnung an den Ming-Maler Xu Wei mit sparsamen Mitteln hauptsächl. Blumen, Insekten u. Krabben. Qibla ['kibla] -Kibla.
Qilian Shan [tgilien Ja:n], Richthofengebirge, rd. 800 km langes Hochgebirge im chines. Zentralasien; bis 5547 m hoch.
Qin [tgin; das; chin.], K'in, Ch'in, Wölbbrettzither von langer schmaler Form mit je zwei schwachen Einbuchtungen an den Längsseiten. Die 5-7 seidenen Saiten werden mit den Fingern gezupft, zur Orientierung dienen Greifmarken unter den Melodiesaiten. Qin [t?in], Ch'in, Ts'in, die 221-207 v.Chr. in China herrschende Dynastie; ursprüngl. Name des Stammlandes des Begründers der Dynastie, Qin Shihuangdu Aus dem Wort Q. ist der Name China entstanden.
Qindarka ['kindarka], Münzeinheit in Albanien: 100 Q. = 1 Lek.
Qing [t$irj], Ch'ing, Tsching, die 1644-1911 in China herrschende Mandschu-Dynastie. Qingdao [tgigdau], Tsingtao, jap. Seito, wichtigster Seehafen der chines. Provinz Shandong, am Gelben Meer, 1,25 Mill. Ew.; fJniversität (gegr. 1926), Techn. Universität; Nahrungsmittel-, Textil-, ehem. Industrie, Schiff- u. Fahrzeugbau, Fischerei; Marinebasis; Seebad. - 1898-1914 Hauptort des dt. Pachtgebiets Kiautschou. Qinghai [tgigxai], 1. Tsinghai, zentrale chines. Prov. im östl. Kunlun, der 2700 m bis über 6000 m hochgelegene Nordostteil des traditionellen Tibet, 721000 km2, 4,1 Mill. Ew.; die am dünnsten besiedelte Provinz Chinas, Hptst. Xining; nomad. Viehzucht, Bewässerungswirtschaft vor allem im NO (Tal des Datong He), im Becken von Qaidam Erdöl- u. Buntmetallvorkommen. 2. mongol. Kukunor, Khökh Nuur, über 3000 m hoch gelegener See im NO der gleichn. chines. Provinz, 4220 km2, der größte See Chinas. Qingliangang-Kultur [tgiqliengarj-], Ch'ing-lien-kang-Kultur, eine frühneolith. Kultur Chinas (5. Jahrtausend v.Chr.), an der Küste des Ostchi-nes. Meeres zwischen den Provinzen Shandong u. Zhejiang verbreitet. Kennzeichen ist eine rote, teils schwarz bemalte Keramik. Qinhuangdao [tginxwagdau], Tsinhuangtao, Hafenstadt in der nordchines. Provinz Hebei, rd. 448000 Ew.; Erdölraffinerie; nordöstl. von Q. beginnt die Chines. Mauer. Qin Ling [tgin-], Tsin Ling, rd. 350 km langes chi-