Bővebb ismertető
1943Es war zehn Uhr morgens, als der Kapitän merkte, daß der Wind allmählich abflaute.In seiner Kabine, wo er gerade zerstreut in einer Illustrierten blätterte, die ein Besatzungsmitglied in Norfolk an Bord gebracht hatte, spürte er, wie das Schiff seine Bewegungen änderte, wie der Rumpf immer schwerfälliger durch das Wasser rauschte, wie schlaffe Segel an Masten und Rahen klatschten. Er rollte sich aus der Koje, reckte sich und ging zur Tür.Am Schott links von der Tür war ein Brett mit meteorologischen Messinginstrumenten angebracht. Die Nadel des Barometers zeigte einen Quecksilberstand von 756 mm. Er klopfte auf das Glas, und die Nadel fiel schnell auf 749 mm.An Deck ging er nach achtern, schnupperte die flaue Brise ein und suchte den Horizont ab. Der Himmel war klar, aber ein trüber, gelblicher Dunst hing in der Luft. Der Kapitän kniff die Augen zusammen. In einiger Entfernung krochen hohe, dünne, zerfaserte Zirruswolken langsam über den Himmel.Der Steuermann, ein junger, bärtiger Schotte, stand am Ruderrad und steuerte das Schiff durch die träge Dünung. Er nickte zur Begrüßung, als er den Kapitän auf sich zukommen sah.Großsegel getrimmt? fragte der Kapitän.Ja, und das Besan auch. Blöde Flaute.Nicht mehr lange. Da braut sich was zusammen.Schlimm?Weiß nicht. Wegen der verdammten Funkstille. Wenn dieser Krieg nicht bald zu Ende ist, verlernen wir das Funken noch ganz. Aber ich würde sagen, ziemlich schlimm. Das Barometer ist ganz schön abgekippt.Der Steuermann sah auf seine Uhr. Wie weit haben wir noch?Fünfzig, höchstens sechzig Seemeilen. Bis zur Meerenge.