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1Die Kälte löste sich zögernd von der Erde, der schwindende*Nebel enthüllte eine Armee, die rastend über die HügelI 'ausgebreitet lag. Wie die Landschaft von Braun zu Grün hinüberwechselte, erwachte auch die Armee; sie bebte vor Ungeduld unter dem Lärm der Gerüchte und1spähte erwartungsvoll zur Straße hinüber, die sicht iallmählich aus einem langen Schlammtrog in einen begeh-'baren Weg zurückverwandelte. Ein Fluß, bernsteingelbjim Schatten seiner Ufer, rauschte zu Füßen der Armee dahin, und nachts, wenn er tiefschwarz und düster war, blinzelten von den Kuppen der fernen Hügel am anderen Ufer die rötlichen Augen der feindlichen Lagerfeuer herüber.Einen Soldaten, einen langen Kerl, packte die Ordnungsliebe, er ging kurz entschlossen hin, um sein Hemd zu waschen. Es dauerte nicht lange, da kam er zurückgerannt, schwenkte das Hemd wie eine Fahne und wollte platzen vor Begier, allen zu erzählen, was ihm soeben ein guter Freund anvertraut hatte, der es von einem vertrauenswürdigen Kavalleristen wußte, dessen Bruder Ordonnanz beim Divisiopsstab war. Mit der hoheitsvollen Miene des Herolds, der in Rot und Gold prangt, verkündete er den Männern, die in der Lagerstraße seiner Kompanie herumstanden: Morgen geht's los! Wir marschieren ein Stück flußaufwärts, setzen über und packen sie von hinten."Mit lauter Stimme entwickelte er seinen Zuhörern einen Schlachtplan, der einfach glänzend war. Die Männer hörten ihm zu, und schon bildeten sich überall zwischen den niedrigen braunen Hütten Grüppchen schwatzender blauuniformierter Soldaten. Der schwarze Troßkutscher, der eben noch unter den anfeuernden Zurufen aus zwei Dutzend Soldatenkehlen auf einer Proviantkiste getanzt hatte, verlor