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Als Leopold Mozart den Boden des geistlichen Fürstentums Salzburg betrat, hatte die Stadt, wáre derlei schon Brauch gewesen, bereits nahezu alle jene Attribute beanspruchen können, welche nachmals, sie zu lobén, an sie vergeben werden sollten. In ihrer architektonischen Gestalt durch die Bauten Johann Bernhard Fischers von Erlach und Lukas von Hildebrandts gerade erst vollendet, war die Stadt des Barock ebenso eine des Theaters, der Musik wie der Wissenschaften. Die einschlágigen künstlerischen Impulse hatte sie dem Hof und der Benediktineruniversitát zu danken, einer Gründung Paris Lodrons, die in ihrem Rangé den ersten Universitaten des Reiches nicht nachstand. Reichen die Anfánge der Wissenschaften, so man will, ins achte, die der Musik ins dreizehnte Jahrhundert zurück, war die theatralische Kunst in Salzburg ein Phánomen des siebzehnten Jahrhunderts, zu Leopold Mozarts Zeit alsó erst knappé vier Generationen alt. Die ersten Aufführungen fanden in der Regierungszeit des Fürsterzbischofs Márkus Sittikus Grafen von Hohenems (1612-1619), und zwar in den Jahren 1617/18 im