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ÜBER DAS BUCH:Ein Schelmenroman des durch seine Geschichten um Don Camillo und Peppone weltberühmt gewordenen Autors Giovanni Guareschi. Die junge, reiche und exzentrische Glothiide hält den Schicksalsfaden des von ihr ebenso geliebten wie gehaßten Filimario fest in der Hand. Gemeinsam mit zwei anderen Edelleuten aus der imaginären Stadt Nevaslippe versucht Filimario, den grotesken Verwicklungen zu entgehen - bis am Ende die charmante Glothiide natürlich den Mann ihrer Träume glücklich für sich erobern kann . . .ERSTES KAPITELAn Bord des >Delphin< Geschichte des Filimario Dublé, eines Glases öl und eines Briefes, der kein Liebesbrief warAm 14. Mai 1885, um neun Uhr vormittags, lichtete der Delphin im Hafen von Nevaslippe die Anker und steuerte hinaus ins offene Meer.Eine halbe Stunde später vernahm Filimario Dublé ein diskretes Klopfen an seiner Kabinentür, und dieses wenn auch belanglose Ereignis erfüllte den famosen Edelmann mit Freude; denn Filimario Dublé wartete bereits seit einiger Zeit darauf, daß jemand an seine Kabinentür klopfe; um präziser zu sein, fügen wir hinzu, daß er schon seit sechzig Minuten Clothilde Troll erwartete.Es war auch ganz logisch, denn am Abend zuvor hatte er diesen sonderbaren Brief erhalten: Verehrter Herr,Morgen wird meine Jacht zu einer kurzen Kreuzfahrt die Anker lichten. Um acht Uhr dreißig erwarte ich Sie an Bord. Ich möchte Ihnen eine seltsame Idee anvertrauen, die ich seit langem schon im Herzen trage.Ich danke Ihnen. Inzwischen verwehren Sie nicht einen kleinen KußIhrer Clothilde Troll. Wer aber hätte den Mut gehabt, Clothilde, dem rühmlichst bekannten, dem sdiönsten und reichsten Mädchen von Nevaslippe einen Kuß zu verwehren?Nur Filimario Dublé sofern er sich in normaler Lage befunden hätte wäre imstande gewesen, ihn auszuschlagen. Er hatte ihn bei einer bestimmten Gelegenheit auch wirklich ausgeschlagen. Heute aber befand sich Filimario, und zwar nur wegen eines verwünschten Glases Rizinusöl, in einer höchst ungewöhnlichen Lage.Filimario Dublé, einer der reichsten Familien von Nevaslippe angehörend, war vor allem ein Mann von Charakter, den er zu gleidien Teilen sowohl von den väterlichen Ahnen wie von seiner Mutter Gelsomina mitbekommen hatte. Von Signor Tom, seinem5