Bővebb ismertető
VORBEMERKUNGDie Literatur zum Thema "Softwareengineering" ist auBerordentlich reich an Veröffentlichungen, in denen normatív Konzepte, Modelle, Methoden und In-strumente zur Gestaltung von Softwareprojekten dargestellt werden. Relatív selten wurde bislang beschrieben, wie in der Praxis Softwareprojekte tatsach-lich abgewickelt werden. Wie notwendig es ist, sich genauer mit der Praxis des Softwareengineering zu befassen, wurde in unserer Untersuchung immer wieder deutlich. Die praktizierte Wirklichkeit in den Softwareprojekten und die normative Welt des "Softwareengineering" habén wenig miteinander gemein; Praxis und Wissenschaft nehmen erstaunlich wenig voneinander Kenntnis. Dies wirkt sich fiir beide zum Nachteil aus.Die Untersuchung, über die wir im weiteren berichten, soll dazu beitragen, diese Liickezu schlieBen. Sie basiert auf dem soziologischen Teilprojekt, das von der Sozialwissenschaftlichen Projektgruppe, München im Rahmen des "Interdisziplináren Projekts zur Arbeitssituation in der Softwareentwicklung" (IPAS) durchgefúhrt und vom BMFT im Rahmen des Programms "Arbeit und Technik" gefÖrdert wurde. Das Teilprojekt "Informatik" lag in den Hánden von Prof. W. Hesse, U. Bittner und J. Schnath, Universitát Marburg, das ar-beitspsychologische Teilprojekt in denen von Prof. M. Frese, F.C. Brodbeck, T. Heinbokel, S. Sonnentagund W. Stolte, Universitát GieBen.Wir stützen uns dabei auf die Untersuchung von 46 Software-Projekten, in dérén Verlauf wir über zweihundert Gesprache mit Projektmanagern, Projektlei-tern und Entwicklern fűhrten (genaueres dazu in Abschnitt VII "Anmerkungen zur Untersuchungungsmethode").Der Schwerpunkt unserer Untersuchung liegt auf der Auseinandersetzung mit der organisatorischen Seite der Projektabwicklung. Die primar softwaretechni-schen Aspekte einerseits, die arbeitswissenschaftlichen Aspekte andererseits bleiben ausgeblendet. Wir verweisen hierzu auf die Veröffentlichungen deran-deren Teilprojekte. In unserer Darstellung beschranken wir uns weitgehend