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1. »Lafi dich nicht von den Russen erwischen.«
Marianne Domkat wippte auf die Zehenspitzen und küfíte ihren Mann. Er schlug seinen Soldaten-rock über eine kurzstielige Axt.
»Genau das hat Bohlke auch immer gesagt. Wie du siehst, habe ich mich daran gehalten.«
Sie schob den Riegel zurück, öffnete die Tür. Ei-sige Luft zwickte die Haut im Gesicht, und der Schnee blendete ihre Augen. Doch den dunklen Punkt auf dér weifiglitzernden Fláche hatte sie be-merkt. Mit einer schnellen, kraftvollen Handbewe-gung drángte sie Hartmut Domkat ins Zimmer zu„-rück.
»Er lauert wieder da draufíen. Wenn ich nur wüfíte, was er im Schilde führt. Jeden Tag kommt er her, starrt unser Haus an, und manchmal schreibt er etwas auf.«
»Dann hat er mich lángst bemerkt.« Domkat streifte Mariannes Hand von seinem Arm. »Bohlke würde sagen: Angriff ist die beste Verteidigung. Du sei ein braves Mádchen. Geh ins Warme. Und sieh zu, dafi was auf dem Tisch steht, wenn ich zurück bin.«
Er zog die Tür hinter sich ins Schlofi. Dann ging er, unterm Mantel die Axt an den Leib geprefit, auf den Soldaten zu. Der hatte einen Zeichenblock zur Hand genommen.
»Tag«, sagte Domkat.
»Sdrawstwuite.«
»Meinetwegen.«
Er blickte dem Soldaten, der dem Altér nach sein Sohn hatte sein können, über die Schulter. Auf dem Zeichenpapier wurden die Kontúrén des Domkatschen Hauses sichtbar, der Schuppen, die Báume und der Spreewaldkahn, der an einer der gefrorenen Wasserstrafíen lag.
»Das ist gar nicht mai übel«, sagte Domkat, »aber