Bővebb ismertető
EinleitungDieses Buch ist in erster Linie als Nachschlagewerk und Impulsgeber für den Tarot-Interessierten gedacht. Es erhebt sicherlich nicht den Anspruch umfassend zu sein, genausowenig wie die Absicht, nun mit der endgültig richtigen Deutung aufzuwarten.Ich verstehe den Tarot als ein individuelles Spiel mit individuellen Regeln und Deutungen. Insofern sollen die am Schluß dieses Buches vorgestellten Spiele wie auch alle vorgeschlagenen Deutungen und Entschlüsselungen vorwiegend als Anregung und als Ausgangsbasis dienen.Welchen Weg der einzelne von dort aus einschlägt, den der Tiefenpsychologie, der Kabbala, der Zahlenmystik, den der Jahr-marktskartenlegerin oder welchen Weg auch immer, er ist richtig, solange es sein Weg ist.Bei den verschiedenen Spielen, die derzeit erhältlich sind, läßt sich eine einheitliche Deutung natürlich nicht vornehmen. Ein Großteil dieser Spiele ist allerdings dem hier besprochenen Marseiller- und Rider-Deck nachempfunden, so daß die Deutungsvorschläge weitgehend übernommen werden können.Zur Frage, wie das Kartenlegen funktioniert, möchte ich Colin Wilson zitieren:Dem logisch denkenden Menschen ist kaum zu verargen, wenn er die ganze Sache als Zeitvertreib für Hohlköpfe und leichtgläubige Leute ansieht. Wollte man aber den Tarot aus diesen Gründen ganz ablehnen, dann würde man das Kinde mit dem Bade ausschütten. Ähnlich wie beim I Ging wird der Tarot unter der Annahme konsultiert, daß das Unterbewußtsein mehr mit dem Zufall zu tun hat, als es oberflächlich scheinen mag. Es scheint Dinge zu wissen, die dem Bewußtsein verborgen bleiben. In gewissen Augenblicken der Ruhe oder Erschöpfung können diese Intuitionen sich dem Bewußtsein mitteilen. ( )Das Hauptproblem ist dabei, eine Verbindung zwischen dem Bewußtsein und dem Unterbewußtsein herzustellen; genau dies hatte der Schöpfer der Tarot-Karten im Sinn. Die Symbole des Tarot erfüllen einen doppelten Zweck: Sie dienen als Alphabet, mit dessen Hilfe das Unterbewußtsein seine Bedeutungen buchstabieren kann, und sie stimulieren aufgrund der ihnen innewohnenden Kraft das Bewußtsein, ähnlich wie eine Lochkarte einen elektronischen Computer stimulieren kann. Der Zweck der Sache ist ein beiderseitiger Austausch.Der zweifelhafteste Teil des Kartenlegens ist wohl das Zufallselement. Das logische Denken findet sich schwer damit ab, daß dem zufällig aus einem